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Event-Badges drucken lassen: Kosten, Anbieter und Software im Vergleich

17.09.2026 · 13 min Lesezeit · Von Felix Schwencke
Zuletzt aktualisiert: September 17, 2026

Was kostet es, Event-Badges drucken zu lassen? Vier Wege im Kostenvergleich, mit echten Listenpreisen und Rechenbeispielen für 150 bis 2.000 Teilnehmende.

Inhalt

    Die Frage „Was kostet es, Event-Badges drucken zu lassen?“ hat keine einzige Antwort, weil sich dahinter vier verschiedene Einkaufsentscheidungen verstecken. Du kannst Rohlinge im Büro bedrucken, fertige Badges bei einer Druckerei bestellen, Hardware mieten und vor Ort selbst drucken, oder Software und Drucker als Paket buchen. Die vier Wege unterscheiden sich nicht um ein paar Cent, sondern um den Faktor zehn pro Teilnehmer, und welcher am günstigsten ist, hängt von der Teilnehmerzahl ab.

    Dieser Artikel legt veröffentlichte Listenpreise nebeneinander, benennt die Kostentreiber und rechnet drei Eventgrößen durch. Welches Format sich auf Messen bewährt hat, welches Material du wählst und wie du ein Badge gestaltest, steht im Leitfaden zu Namensschildern für Messen. Hier geht es ums Budget und um die Anbieterwahl.

    Was kostet es, Event-Badges drucken zu lassen?

    Das reine Material kostet zwischen etwa 0,40 € und 2 € pro Person, abhängig von Auflage, Karton und Lanyard. Ein Komplettpaket aus Druck, Software, Drucker und Support liegt bei rund 3,70 € pro Teilnehmer, gerechnet auf ein Event mit 500 Teilnehmenden. Dazwischen liegt der Weg über gemietete Hardware: Ein Etikettendrucker kostet ab 85 € netto für drei Veranstaltungstage, Verbrauchsmaterial und die Person am Counter kommen dazu.

    Die Entscheidung hängt am Ende weniger vom Stückpreis ab als von drei Fragen: Wie viele Nachzügler erwartest du, wie kurzfristig ändern sich Namen, und wer bedient am Eventtag den Drucker?

    Vier Kostenmodelle, nicht vier Produkte

    • Selbst drucken · Worauf du zahlst: Material pro Person, plus deine Arbeitszeit · Vorlauf: kein Bestellvorlauf, aber Vorbereitungszeit · Passt bei: kleine Events, Liste steht früh
    • Bei einer Druckerei bestellen · Worauf du zahlst: Stückpreis nach Auflage, plus Versand · Vorlauf: 5 bis 10 Werktage · Passt bei: große Auflagen, wenige Änderungen
    • Hardware mieten oder kaufen · Worauf du zahlst: Miettage oder Kaufpreis, plus Material und Software · Vorlauf: Logistik vor dem Event · Passt bei: wiederkehrende Events, eigenes Personal
    • Software und eigene Hardware aus einer Hand · Worauf du zahlst: Grundgebühr plus Preis pro Teilnehmer · Vorlauf: Angebot und Versand · Passt bei: Events ab etwa 200 Teilnehmenden, Daten ändern sich bis zuletzt

    Der entscheidende Unterschied: Die ersten beiden Wege verkaufen dir ein Stück Papier. Die letzten beiden verkaufen dir einen Ablauf am Eventtag. Wenn du Angebote nebeneinanderlegst, vergleichst du deshalb selten dieselbe Leistung, und genau daran scheitern die meisten Badge-Budgets.

    Was den Preis wirklich treibt

    Die Auflage. Druckereien staffeln ihre Preise hart nach Auflage. WIRmachenDRUCK nennt für einen einseitig bedruckten Backstagepass im Format 6,7 x 9,9 cm einen Stückpreis ab 0,40 € brutto inklusive Versand innerhalb Deutschlands, und zwar bei einer Auflage von 5.000 Stück. Kleinere Auflagen liegen darüber und werden erst im Bestellprozess sichtbar. Wer 200 Badges braucht, sollte also nicht mit dem Preis kalkulieren, der auf der Kategorieseite steht.

    Papier oder Kunststoff. Karton in einer Hülle ist die günstige Variante, direkt bedruckter Kunststoff die teure. Badge-Papier im Format 8 x 3,25 Zoll kostet bei pretix 90,00 € netto pro 1.000 Blatt, also rund 9 Cent pro Blatt. Feste Namensschilder sind eine andere Kategorie: Bei namensschilder24.de beginnen selbstbeschriftbare Metall-Namensschilder bei 1,90 € netto, gravierte bei 4,10 € netto. Das ist Ausstattung für Mitarbeitende, keine Eventlösung für 500 Gäste.

    Hülle und Befestigung. Ausweishüllen aus Hartfolie gibt es bei namensschilder24.de ab 0,41 € netto, aus Weichfolie ab 0,44 € netto. Bedruckte Lanyards kosten bei identmarket ab 0,68 € netto. Bei uns kosten Lanyards 2,50 € pro Stück, und der Unterschied ist kein Rundungsfehler: Ein Werbeartikel-Lanyard aus dem Großhandel ist etwas anderes als ein Lanyard, das als Teil des Badge-Pakets zum Event geliefert wird. Wenn du eigene mitbringst, wählst du die Position bei uns einfach ab.

    Der Vorlauf. Vorproduzierte Badges brauchen 5 bis 10 Werktage. Manche Druckereien werben mit Produktion am selben Tag, das verkürzt aber nur die Produktion, nicht die Zeit, die deine Teilnehmerliste braucht, bis sie endgültig steht.

    Wer den Drucker bedient. Diese Position steht in keinem Materialangebot und ist am Eventtag die teuerste. Zwei Druckstationen binden zwei Personen über die gesamte Einlasszeit.

    Änderungen nach dem Druck. Jeder vorproduzierte Badge, der nicht abgeholt wird, ist bezahltes Material im Karton. Jeder Nachzügler ohne Badge ist eine handgeschriebene Notlösung im Eingangsbereich.

    Die vier Wege im Kostenvergleich

    Weg 1: Selbst drucken

    Unser Leitfaden zu Namensschildern für Messen beziffert den Selbstdruck auf etwa 1 bis 2 Euro pro Person für Karton, Hülle und Lanyard, plus Arbeitszeit. Die Einzelposten bestätigen die Größenordnung: Ausweishüllen ab 0,41 € netto, bedruckte Lanyards ab 0,68 € netto, dazu Karton und Toner. Bei identmarket kosten einfache Namensschilder ab 0,25 € netto. Der Shop liefert ausschließlich an Gewerbetreibende und weist alle Preise ohne Mehrwertsteuer aus.

    Bei 80 Teilnehmenden ist der Selbstdruck die richtige Entscheidung. Bei 300 kippt sie, und zwar nicht wegen des Materials, sondern wegen des Ablaufs: Serienbrief anlegen, Bögen schneiden, Hüllen befüllen, alphabetisch auslegen und am Eventtag jede Änderung von Hand nachziehen. Die Materialkosten steigen linear, der Zeitaufwand nicht.

    Weg 2: Bei einer Druckerei drucken lassen

    Für große, früh feststehende Auflagen ist die Druckerei unschlagbar günstig. Der Haken liegt in der Personalisierung: Eine Druckerei kalkuliert den Bogen, nicht den Namen. Vollständig personalisierte Badges im Digitaldruck sind möglich, aber du lieferst dafür die finale Liste, und ab diesem Moment ist sie eingefroren.

    Bei einem Kongress, dessen Anmeldungen bis 48 Stunden vor Beginn laufen, bedeutet das faktisch zwei Auflagen: die große vorab und eine improvisierte zweite vor Ort. Rechne deshalb nicht mit einer Auflage, sondern mit einer Auflage plus Reserve plus einer Lösung für Nachzügler.

    Zweiter Punkt, den viele erst im Vertrag bemerken: Sobald deine Teilnehmerliste an eine Druckerei geht, verlassen personenbezogene Daten dein Haus. Dafür brauchst du einen Auftragsverarbeitungsvertrag.

    Weg 3: Hardware mieten oder kaufen und vor Ort drucken

    pretix veröffentlicht als einer der wenigen Anbieter echte Zahlen, und die sind ein guter Anker für dein Budget. Für drei Veranstaltungstage kostet ein Etikettendrucker 85,00 €, ein Ticketdrucker 195,00 € und ein Router mit LTE-Anbindung inklusive 1 GB Datenvolumen ebenfalls 85,00 €. Beim Kauf liegt der Etikettendrucker Bixolon XD5-40d bei 280,00 € (USB und LAN) oder 355,00 € (zusätzlich WLAN), der Ticketdrucker Boca Lemur-C mit Cutter bei 1.155,00 €. Etikettenrollen kosten zwischen 16,95 € und 22,95 €, Badge-Papier 90,00 € pro 1.000 Blatt. Alle Preise netto, zuzüglich Mehrwertsteuer und Versand, Verkauf und Vermietung ausschließlich an Gewerbetreibende.

    Beim reinen Geräteverleih sieht es zunächst noch günstiger aus: milo-rental nennt für Kartendrucker vom Typ Evolis Primacy 1 und Primacy 2 einen Mietpreis ab 8,97 € pro Tag. Dieser Tagessatz gilt allerdings bei 30 Miettagen. Für ein dreitägiges Event liegt er deutlich höher, und das ist ein Muster, das dir bei Mietangeboten häufig begegnet.

    Die Hardware ist bei diesem Weg der kleinere Teil der Rechnung. Dazu kommt eine Software, die aus deiner Teilnehmerliste ein Badge-Layout macht. Dazu kommen eine Datenverbindung, ein Aufbau am Vortag und jemand, der weiß, was zu tun ist, wenn der Drucker mitten im Einlass stehen bleibt. Dass in der pretix-Liste ein LTE-Router direkt neben den Druckern steht, ist kein Zufall: Veranstaltungs-WLAN ist die häufigste Ursache für Technik, die am Eventtag nichts tut.

    Weg 4: Software und eigene Hardware aus einer Hand

    Bei Streavent rechnen wir pro Event. Die Kostenschätzung auf unserer Seite zum Badge-Druck nennt für ein Event mit bis zu 500 Teilnehmenden rund 1.850 €, also etwa 3,70 € pro Teilnehmer. Die Formel dahinter legen wir offen: 500 € Grundgebühr auf Basis des Plans Pro Event, dazu 0,90 € pro Teilnehmer für die Plattform und 1,80 € pro Teilnehmer für den Badge-Druck. Blanko-Badges kommen mit 0,50 € pro Stück dazu und Lanyards mit 2,50 € pro Stück, beides nur, wenn du sie bei uns bestellst.

    In diesem Preis steckt, was bei den anderen Wegen getrennt eingekauft wird: der Drucker selbst, die Check-in-Software, der Versand innerhalb der EU und die Einrichtung. Support vor Ort gibt es auf Anfrage. Unsere Badge-Drucker entwickeln wir selbst. Sie konfigurieren sich nach dem Anschließen automatisch, du brauchst dafür keinen IT-Support, und sie hängen nicht am Veranstaltungs-WLAN, weil sie sich per Mobilfunk (LTE) verbinden. Wie viele Drucker du bekommst, richtet sich nach der Teilnehmerzahl.

    Und ganz ehrlich zur Untergrenze: Die Grundgebühr macht kleine Events teuer. Nach derselben Formel kommst du bei 150 Teilnehmenden auf rund 905 €, also etwa 6 € pro Person. Der Badge-Druck wird dabei mit mindestens 150 Teilnehmenden abgerechnet. Bei 2.000 Teilnehmenden sind es rund 5.900 €, also knapp 3 € pro Person. Dieser Weg rechnet sich mit steigender Teilnehmerzahl, nach unten hin aber nicht mehr. Wenn du mehrere Events im Jahr veranstaltest, rechnet sich ein Jahresplan eher als die Abrechnung pro Event, und das klären wir im Angebot.

    Wenn du unsicher bist, ob der Ablauf zu deinem Event passt, schicken wir dir einen Badge-Drucker kostenlos und unverbindlich zum Ausprobieren.

    Warum der Vergleich mit reinen Check-in-Tools hinkt

    In Vergleichstabellen taucht regelmäßig ein Preis auf, der alle anderen unterbietet. Bei checkinmanager.de zum Beispiel kostet ein Event mit bis zu 160 Gästen 99 € und ein Event mit bis zu 500 Gästen 199 €, im Abo sind es 49 € oder 99 € pro Monat. Das ist günstig, weil es etwas anderes ist: ein QR-Code-Check-in über die Smartphone-Kamera, ohne Badge-Druck. Die Badges musst du dir weiterhin woanders besorgen.

    Das ist keine Kritik am Produkt, sondern eine Warnung vor der Tabellenzeile. Prüfe bei jedem Angebot vier Positionen: Ist der Drucker enthalten? Ist das Material enthalten? Ist die Software enthalten, die aus der Teilnehmerliste ein Layout macht? Und wer steht am Eventtag daneben?

    Drei Rechenbeispiele: 150, 500 und 2.000 Teilnehmende

    Die folgenden Zahlen sind aus veröffentlichten Listenpreisen gerechnet, nicht aus Angeboten. Sie zeigen die Größenordnung und ab welcher Teilnehmerzahl sich ein anderer Weg lohnt.

    • Selbst drucken, nur Material · 150 Teilnehmende: ca. 150 bis 300 € · 500 Teilnehmende: ca. 500 bis 1.000 €, Zeitaufwand wird zum Problem · 2.000 Teilnehmende: rechnerisch 2.000 bis 4.000 €, praktisch nicht mehr machbar
    • Druckerei, nur Karten · 150 Teilnehmende: Stückpreis erst im Bestellprozess sichtbar · 500 Teilnehmende: Stückpreis erst im Bestellprozess sichtbar · 2.000 Teilnehmende: ab ca. 800 € brutto, wenn der 5.000er-Tarif von 0,40 € greift
    • Hardware mieten, 3 Tage · 150 Teilnehmende: ca. 280 € netto (1 Station plus Router plus Badge-Papier) · 500 Teilnehmende: ca. 385 € netto (2 Stationen) · 2.000 Teilnehmende: ca. 685 € netto (4 Stationen)
    • Streavent Pro Event, alles inklusive · 150 Teilnehmende: ca. 905 €, ca. 6,03 € pro Person · 500 Teilnehmende: ca. 1.850 €, ca. 3,70 € pro Person · 2.000 Teilnehmende: ca. 5.900 €, ca. 2,95 € pro Person

    So liest du die Tabelle: Beim Mietweg sind eine, zwei und vier Druckstationen angenommen, das ist eine Planungsannahme und kein Listenpreis. Software, Aufbau, Personal und Lanyards sind in dieser Zeile nicht enthalten. Bei Streavent Pro Event sind Drucker, Software, Versand und Einrichtung enthalten und Blanko-Badges sowie Lanyards optional. Die Mietpreise sind netto, der Druckereipreis ist brutto.

    Was die Tabelle zeigt: Bei 150 Teilnehmenden ist der Selbstdruck konkurrenzlos günstig und die Komplettlösung am teuersten. Bei 2.000 Teilnehmenden dreht sich das Bild, weil der Aufwand pro Person beim Selbstdruck nicht sinkt, die Grundgebühr der Komplettlösung aber auf viermal so viele Köpfe verteilt wird.

    Event-Badges drucken lassen oder vor Ort drucken: die Entscheidung

    • Bis etwa 100 Teilnehmende, Liste steht eine Woche vorher · Der passende Weg: Selbst drucken
    • Große Auflage, Namen stehen zwei Wochen vorher fest, kaum Nachzügler · Der passende Weg: Druckerei, plus Reserve für vor Ort
    • Mehrere Events pro Jahr, eigenes Personal, eigene Prozesse · Der passende Weg: Hardware kaufen und Software separat einkaufen
    • Anmeldungen laufen bis zum Eventtag, Badges sollen trotzdem korrekt sein · Der passende Weg: Vor Ort drucken, Software und Hardware aus einer Hand
    • Presse, VIP, Aussteller und Crew brauchen unterschiedliche Zutrittsrechte · Der passende Weg: Vor Ort drucken mit Farbcodierung nach Ticket-Typ, siehe Akkreditierung

    Fünf Kosten, die in keinem Angebot stehen

    1. Nachzügler und Namensänderungen. Erfahrungsgemäß die Position, die vorproduzierte Auflagen im Nachhinein teuer macht.
    2. Fehldrucke und Reserve. Wer vorproduziert, bestellt einen Puffer. Wer vor Ort druckt, druckt nach Bedarf.
    3. Arbeitszeit. Beim Selbstdruck der größte Posten, und der einzige, der auf keiner Rechnung erscheint.
    4. Express und Versand. Der Aufschlag entsteht nicht beim Druck, sondern bei der Logistik.
    5. Der Counter am Eventtag. Zwei Stationen über vier Stunden Einlass sind zwei Personen, die in dieser Zeit nichts anderes tun.

    DSGVO: wohin die Teilnehmerdaten gehen

    Jeder Badge trägt personenbezogene Daten, meist Name, Organisation und Funktion, oft dazu einen QR-Code, der auf einen Datensatz zeigt. Sobald du vorproduzieren lässt, verlässt diese Liste dein Haus, und du brauchst einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit der Druckerei. Beim Druck vor Ort bleibt die Frage, wo die Plattform die Daten speichert.

    Stelle die Frage in jedem Angebotsgespräch in dieser Form: Wo liegen die Daten, wer hat Zugriff, und wie lange bleiben sie nach dem Event gespeichert? Streavent ist DSGVO-konform und wird in Deutschland entwickelt und gehostet.

    Häufige Fragen

    Was kostet ein Event-Badge im Durchschnitt? Für das reine Material rechnest du mit etwa 0,40 € bis 2 € pro Person, je nach Auflage und Ausstattung. Inklusive Drucker, Software und Support liegt der Wert bei rund 3,70 € pro Teilnehmer, gerechnet auf ein Event mit 500 Teilnehmenden.

    Welches Badge-Papier brauche ich? Für den Druck vor Ort gibt es zwei gängige Varianten. Entweder du bedruckst weiße Klebeetiketten und klebst sie auf vorgedruckte Karten (die günstigste Lösung), oder du druckst direkt auf gestanztes Badge-Papier. Bei pretix kostet Badge-Papier im Format 8 x 3,25 Zoll 90,00 € netto pro 1.000 Blatt, Etikettenrollen liegen zwischen 16,95 € und 22,95 €.

    Wie lange dauert es, Badges drucken zu lassen? Für die Vorproduktion bei einer Druckerei plane 5 bis 10 Werktage ein. Beim Druck vor Ort entfällt der Vorlauf komplett, dafür brauchst du Hardware und einen funktionierenden Ablauf am Counter.

    Lohnt sich ein eigener Badge-Drucker? Bei einem Event im Jahr selten. Ein Etikettendrucker kostet im Kauf ab 280,00 € netto, ein Ticketdrucker ab 1.155,00 € netto, dazu kommen Software und Verbrauchsmaterial. Ab etwa fünf bis sechs Events pro Jahr mit eigenem Personal wird der Kauf gegenüber wiederholter Miete interessant.

    Was ist bei schlechtem Veranstaltungs-WLAN die sichere Option? Ein Drucker, der nicht auf das Netz des Veranstaltungsorts angewiesen ist. Bei Mietlösungen buchst du dafür einen LTE-Router dazu, bei pretix zum Beispiel für 85,00 € netto über drei Veranstaltungstage. Unsere eigenen Badge-Drucker verbinden sich per Mobilfunk (LTE), sie brauchen nur eine Steckdose.

    Vorproduzieren oder vor Ort drucken? Faustregel: Wenn deine Teilnehmerliste zehn Werktage vor dem Event steht und sich kaum noch ändert, ist Vorproduktion günstiger. Wenn Anmeldungen bis kurz vor Beginn laufen, ist der Druck vor Ort günstiger, weil du keine Reserve bezahlst und keine Korrekturen von Hand machst.

    Fazit

    Es gibt keinen generell günstigsten Weg, es gibt nur den, der zu deiner Teilnehmerzahl und zu deinem Anmeldeverhalten passt. Bis etwa 100 Teilnehmende ist der Selbstdruck die günstigste Lösung. Bei großen, früh feststehenden Auflagen ist die Druckerei im Vorteil. Sobald sich Namen bis zum Eventtag ändern oder du verschiedene Teilnehmergruppen sauber unterscheiden musst, gewinnt der Druck vor Ort. Dann entscheidet nur noch, ob du Hardware, Software und Personal einzeln zusammenstellst oder als Paket buchst.

    Wenn du wissen willst, was dein konkretes Event kostet: Preise ansehen oder Demo buchen. Wie sich der Badge-Druck in den Check-in-Ablauf einfügt, steht auf unserer Seite zum Check-in-Management.

    Quellen der genannten Preise

    Alle Preise wurden am 16. September 2026 von den verlinkten Seiten abgerufen und können sich ändern.

    Über den Autor

    Felix Schwencke

    Co-Founder Streavent

    Felix hat über 200 Events organisiert. Seit 2020 baut er mit Streavent die Plattform, die er sich als Eventmanager selbst gewünscht hätte: Ticketing, Check-in, Streaming und Badge-Druck in einem Tool.