Online-Ticketing ist der digitale Verkauf und die Verwaltung von Event-Tickets über eine zentrale Plattform: Teilnehmende buchen online, bezahlen direkt, und du behältst Anmeldungen, Zahlungen und Kontingente in Echtzeit im Blick. Für professionelle B2B-Events heißt gutes Online-Ticketing aber mehr als ein Kaufen-Button. Es entscheidet darüber, ob deine Ticketdaten sauber bis zum Check-in am Eventtag durchlaufen oder ob du sie zwischen mehreren Tools per Excel hin- und herschiebst.
Dieser Guide zeigt dir, was Online-Ticketing für Kongresse, Tagungen und Firmenevents leisten muss: von den Ticket-Typen über die Bezahlung auf Rechnung bis zum Ticketshop auf deiner eigenen Website. Und worin der Unterschied liegt, ob dein Ticketing in der Event-Plattform steckt oder in einem separaten Werkzeug daneben. Streavent ist auf professionelle Formate mit 200 bis 5.000 Teilnehmenden ausgelegt, und das Ticketing ist Teil der Plattform, nicht ein angeflanschtes Zusatztool.
Das Wichtigste in Kürze
Online-Ticketing ist der Verkauf und die Verwaltung von Event-Tickets über eine Software, statt über Papiertickets, PDF-Anhänge oder eine manuell gepflegte Anmeldeliste. Teilnehmende wählen ein Ticket, bezahlen online und erhalten ein digitales Ticket, meist mit QR-Code für den Einlass. Du siehst jede Buchung sofort und musst keine Zusagen mehr von Hand in eine Tabelle übertragen.
Der Begriff wird oft mit klassischem Konzert- oder Kino-Ticketing gleichgesetzt. Bei B2B-Events sieht die Anforderung anders aus: Es gibt selten nur ein Standardticket, sondern Frühbucher, Mitglieder, VIPs und kostenfreie Gäste. Es wird häufig auf Rechnung an den Arbeitgeber gezahlt. Und das Ticket ist kein Selbstzweck, sondern der Startpunkt für Einladungen, Check-in und Auswertung. Eine kurze Definition der Grundbegriffe findest du in unserem Glossar zu Event-Ticketing.
Ein Online-Ticketing-System in einer Event-Plattform beginnt bei der Anmeldung und endet erst nach dem Event bei der Auswertung. Der Weg dahin besteht aus wenigen, klar getrennten Bausteinen.
Zuerst legst du fest, wie sich Teilnehmende überhaupt anmelden. Mit der flexiblen Registrierung richtest du je nach Format ein offenes Formular ein, einen Ticketshop mit Bezahlung, eine RSVP-Einladung für geladene Gäste oder eine Bewerbung für Formate mit begrenzten Plätzen. Für ein kostenpflichtiges Event ist der Ticketshop der Kern: Hier verkaufst du deine Event-Tickets direkt online.
Darüber legst du deine Ticket-Typen. Für die meisten B2B-Events brauchst du mehrere Preisstufen parallel, etwa einen Early-Bird-Preis, einen regulären Preis, ein Mitglieder- oder Verbandsticket und ein VIP-Ticket mit Zusatzleistungen. Rabatte steuerst du über Promo-Codes, zum Beispiel für Sponsoren, Partner oder ein festes Kontingent. Ist ein Ticket-Typ ausverkauft, fängt eine Warteliste die weitere Nachfrage auf, so geht sie nicht verloren.
Zusätzlich verkaufst du über Ticket-Add-ons Extras zum eigentlichen Ticket, etwa einen Workshop-Platz, die Abendveranstaltung oder eine Übernachtung. So bündelst du das gesamte Angebot in einer einzigen Buchung, statt separate Anmeldungen einzusammeln. Damit deckt eine einzige Ticketing-Plattform die komplette Event-Registrierung ab, von der kostenfreien Anmeldung bis zum bezahlten VIP-Ticket mit Zusatzleistungen.
Viele Ticketing-Plattformen zwingen deine Interessenten auf eine fremde Domain, um zu bezahlen. Für ein professionelles Event ist das ein Bruch: Der Besucher verlässt deine Website und landet auf einer fremden Seite im fremden Look.
Mit dem Embedded Checkout bettest du den Ticketshop direkt auf deiner eigenen Website ein. Teilnehmende buchen und bezahlen, ohne deine Seite oder deine Domain zu verlassen. Der Kauf bleibt in deinem Markenauftritt, was besonders für Verbände und Unternehmen zählt, die ihren Auftritt geschlossen halten müssen.
Ein zweiter Punkt betrifft dein Budget vor dem Event. Über Pre-Event-Payouts via Stripe kommst du an die Ticketeinnahmen, bevor das Event stattgefunden hat, statt erst danach abzurechnen. Das ist relevant, wenn du Anzahlungen an Location, Catering oder Dienstleister leisten musst, während der Ticketverkauf noch läuft. Wie du einen Ticketshop erstellst und live schaltest, hängt vom Format ab, die Bausteine bleiben aber dieselben.
Bei deutschen B2B-Events wird selten mit der Kreditkarte des Teilnehmers bezahlt, sondern über die Buchhaltung des Arbeitgebers. Genau hier scheitern viele international ausgerichtete Ticketing-Tools, weil sie den deutschen Rechnungsprozess nicht abbilden.
Zwei Funktionen sind entscheidend. Erstens die automatischen Rechnungen: Mit jeder Buchung entsteht die Rechnung automatisch, du musst sie nicht nachträglich in einem separaten Programm erstellen. Zweitens die Zahlung auf Rechnung: Firmenkunden buchen und zahlen später per Überweisung, statt sofort online mit Karte. Für viele öffentliche und Verbandskunden ist das die einzige akzeptierte Zahlungsart.
Für die elektronische Rechnung nach dem europäischen Standard EN 16931 ist eine Funktion in Vorbereitung (coming soon, in allen Plänen). Wenn dein Ticketing rechtssichere E-Rechnungen an öffentliche Auftraggeber stellen muss, ist das der Punkt, den du im Blick behalten solltest.
Der größte Unterschied zwischen einem eigenständigen Ticketing-Tool und Ticketing innerhalb der Event-Plattform zeigt sich am Eventtag. Wenn Ticketverkauf und Einlass in getrennten Systemen liegen, exportierst du kurz vor dem Event eine Teilnehmerliste als CSV und spielst sie in ein Check-in-Tool ein. Jede Last-Minute-Buchung, jede Stornierung und jede Umbuchung ziehst du danach von Hand nach.
Bei Streavent liegt beides auf einer Datenbasis. Wer ein Ticket kauft, ist sofort im Check-in sichtbar. Am Eventtag scannst du den QR-Code auf dem Ticket oder suchst per Namenssuche, und die Anwesenheit wird in Echtzeit erfasst, ohne vorherigen Export. Aus denselben Daten druckst du bei Bedarf Namensschilder direkt vor Ort, weil Name, Ticket-Typ und Unternehmen bereits im System stehen.
Diese eine Datenbasis zahlt sich auch vor dem Event aus. Automatische Erinnerungen an alle, die ein Ticket haben, senken die No-Show-Rate spürbar. Wie du das systematisch angehst, steht im Leitfaden No-Show-Rate verringern.
Klassische Ticketing-Anbieter rechnen meist prozentual ab: Sie behalten von jedem verkauften Ticket einen festen Anteil ein. Bei niedrigen Ticketpreisen fällt das kaum auf, bei einem 300-Euro-Kongressticket summiert es sich schnell.
Streavent rechnet anders. Das Self-Service-Modell hat keine Grundgebühr (0 €) und kostet 0,90 € pro Teilnehmendem plus die Stripe-Zahlungsgebühr. Der Betrag pro Ticket bleibt also gleich, egal ob das Ticket 50 € oder 500 € kostet. Damit ist Streavent bei höherpreisigen B2B-Tickets günstiger als klassische Ticketing-Anbieter mit prozentualen Gebühren. Wer Telefon-Support, Whitelabel und Onboarding braucht, bucht den Pro-Event-Plan ab 500 € pro Event.
Nicht jedes Event braucht einen ausgebauten Ticketshop. Der Aufwand lohnt sich vor allem dort, wo bezahlt wird, wo es mehrere Ticket-Typen gibt und wo Teilnehmerdaten sauber bis zum Check-in durchlaufen müssen. Konkret sind das:
Der gemeinsame Nenner: mehrere Preisstufen, Zahlung auf Rechnung und der Anspruch, dass die Buchungsdaten am Eventtag ohne Umweg verfügbar sind. Weil Streavent modular startet, musst du nicht alles auf einmal umstellen. Du kannst mit dem Ticketing beginnen und Check-in, Badge-Druck und Auswertung später dazunehmen.
Online-Ticketing ist der digitale Verkauf und die Verwaltung von Event-Tickets über eine Plattform. Teilnehmende buchen und bezahlen online und erhalten ein digitales Ticket, meist mit QR-Code für den Einlass. Anmeldungen, Zahlungen und Kontingente siehst du in Echtzeit, ohne eine Liste von Hand zu pflegen.
Du legst in der Event-Plattform deine Ticket-Typen an (zum Beispiel Early Bird, Standard, VIP), definierst Preise, Kontingente und optionale Promo-Codes und schaltest den Ticketshop live. Bei Streavent bettest du den Shop per Embedded Checkout direkt auf deiner eigenen Website ein, sodass Teilnehmende zum Bezahlen nicht auf eine fremde Domain wechseln.
Ja. Bei Streavent buchen Firmenkunden auf Rechnung und zahlen später per Überweisung, statt sofort mit Karte. Die Rechnung entsteht automatisch mit der Buchung. Das ist gerade für öffentliche Auftraggeber und Verbände oft die einzige akzeptierte Zahlungsart.
Wenn Ticketing und Check-in in einer Plattform liegen, müssen sie gar nicht erst übertragen werden: Wer ein Ticket kauft, ist sofort im Check-in sichtbar. Am Eventtag scannst du den QR-Code auf dem Ticket oder suchst per Namen. Ein CSV-Export zwischen Ticketing-Tool und Check-in-Software entfällt, ebenso das manuelle Nachziehen von Last-Minute-Buchungen.
Das Self-Service-Modell hat keine Grundgebühr und kostet 0,90 € pro Teilnehmendem plus die Stripe-Zahlungsgebühr. Der Betrag pro Ticket ist unabhängig vom Ticketpreis, damit ist Streavent bei höherpreisigen B2B-Tickets günstiger als Anbieter mit prozentualen Gebühren. Für Telefon-Support und Whitelabel gibt es den Pro-Event-Plan ab 500 € pro Event.
Online-Ticketing entfaltet seinen Wert dann, wenn es nicht als Insel neben dem Event steht, sondern Teil der Plattform ist: ein Ticketshop auf deiner Domain, Zahlung auf Rechnung für deine Firmenkunden und Ticketdaten, die ohne Export direkt zum Check-in durchlaufen.
Willst du sehen, wie das für dein Event konkret aussieht? Buche eine Demo und wir gehen deinen Ticketing-Ablauf gemeinsam durch. Oder sieh dir die Preise an, um das passende Modell für dein Format zu finden.