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Sponsoren finden für Events: So gewinnst du Partner, die wiederkommen

05.08.2026 · 8 min Lesezeit · Von Felix Schwencke

Sponsoren finden, das passende Sponsoringpaket schnüren und den Sponsor-ROI nachweisen: So gewinnst du Event-Sponsoren, die gerne wiederkommen.

Inhalt

    Sponsoren finden beginnt nicht mit einer langen Firmenliste, sondern mit deiner Zielgruppe. Du gewinnst genau die Partner, deren Wunschkunden in deinem Publikum sitzen, schnürst ein Sponsoringpaket mit einem klaren Gegenwert und weist am Ende den Sponsor-ROI nach, damit sie im nächsten Jahr wieder dabei sind. Wer diese Reihenfolge einhält, braucht kein großes Sponsoring-Team, sondern einen sauberen Prozess.

    Dieser Guide zeigt dir die praktische Abfolge in vier Schritten: welche Sponsoren zu deinem Event passen, was du im Sponsoringpaket wirklich anbietest, wie du den Pitch aufbaust und wie du den Erfolg so belegst, dass aus einem einmaligen Deal eine langfristige Partnerschaft wird. Am Ende siehst du, welche Handgriffe dir eine Eventsoftware wie Streavent dabei abnimmt.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Passung schlägt Größe: Sponsoren finden heißt, Unternehmen zu suchen, deren Zielgruppe sich mit deinem Publikum deckt, nicht die größten Marken mit dem größten Budget.
    • Ein gutes Sponsoringpaket verkauft Ergebnisse, nicht Logos. Sichtbarkeit, Reichweite und vor allem qualifizierte Leads sind das, wofür Sponsoren zahlen.
    • Der Sponsor-ROI entscheidet über die Verlängerung. Wer Kontakte und Leads messbar macht, muss im nächsten Jahr nicht von vorn akquirieren.
    • Software nimmt dir das Handling ab: Sponsor-Onboarding über einen Link, Ticket-Kontingente, Sichtbarkeit auf allen Kanälen und die Lead-Erfassung laufen in einem System.

    Wo du passende Sponsoren für deine Veranstaltung findest

    Bevor du jemanden ansprichst, brauchst du ein scharfes Bild deiner Teilnehmenden. Wer sitzt im Publikum, aus welchen Branchen, in welchen Rollen, mit welchen Kaufentscheidungen? Ein Sponsor zahlt nicht für dein Event, sondern für den Zugang zu genau diesen Menschen. Je präziser du dein Publikum beschreibst, desto leichter findest du Unternehmen, für die dieser Zugang wertvoll ist.

    Passende Sponsoren für deine Veranstaltung findest du meist näher, als du denkst:

    • Bestehende Aussteller und Dienstleister, die dein Format schon kennen und deinem Publikum ohnehin etwas verkaufen wollen.
    • Zulieferer und Partner deiner Teilnehmenden, also Unternehmen, deren Kunden genau in deinem Saal sitzen.
    • Sponsoren vergleichbarer Events, die du über deren Websites, Programme und Nachberichte findest. Wer dort investiert, hat Budget und Interesse an deiner Zielgruppe.
    • Mitgliedsunternehmen und Fördernde deines Verbands, falls du für einen Verband oder eine Fachgesellschaft organisierst.

    Sortiere die Liste nach Passung, nicht nach Bekanntheit. Ein mittelständischer Spezialanbieter, dessen Zielkunden komplett in deinem Publikum sitzen, ist ein besserer Sponsor als ein Großkonzern, für den dein Event eine Randnotiz bleibt. Priorisiere die zehn bis fünfzehn Kontakte mit der höchsten Passung und recherchiere zu jedem, welche Kampagnen oder Produkte das Unternehmen gerade in den Vordergrund stellt. Genau daran knüpfst du im Pitch an.

    Das Sponsoringpaket schnüren: Was du wirklich anbietest

    Ein Sponsoringpaket ist mehr als ein Logo auf einer Stellwand. Es beschreibt den konkreten Gegenwert, den ein Sponsor für sein Geld bekommt. Je klarer dieser Gegenwert in den Zielgrößen des Sponsors formuliert ist (Sichtbarkeit, Reichweite, Kontakte), desto leichter fällt die Zusage.

    Bewährt hat sich eine Staffelung in zwei bis drei Stufen, damit Unternehmen mit unterschiedlichen Budgets einsteigen können:

    • Basis: Logo auf Website, Landingpage und in den Event-Mailings, dazu die Nennung im Programm.
    • Mittel: zusätzlich eine Präsenzfläche vor Ort, ein Kontingent an Freitickets für das eigene Vertriebsteam und für eingeladene Kunden, Sichtbarkeit in der Event-App.
    • Premium: zusätzlich eine eigene Session oder ein Workshop im Programm, Sichtbarkeit auf den Bildschirmen vor Ort und die Möglichkeit, Leads direkt zu erfassen.

    Der stärkste Hebel steckt oft in der obersten Stufe. Eine eigene Session, in der ein Sponsor echtes Fachwissen zeigt, statt nur am Stand zu warten, ist für viele Unternehmen deutlich wertvoller als eine bloße Standfläche. Sie bringt Aufmerksamkeit, positioniert den Sponsor als Fachstimme und liefert im besten Fall direkt qualifizierte Gespräche. Denk dein Sponsoringpaket deshalb vom Ergebnis her: Was kann der Sponsor am Tag nach dem Event vorzeigen?

    Der Pitch: So gewinnst du Sponsoren

    Sponsoren gewinnen ist Vertrieb, kein Bittgang. Du bietest einem Unternehmen einen messbaren Zugang zu seiner Zielgruppe an. Entsprechend selbstbewusst und konkret sollte deine Ansprache sein.

    Ein guter Pitch ist kurz und auf den Empfänger zugeschnitten. Statt eine generische PDF an fünfzig Adressen zu schicken, schreibst du die zehn bis fünfzehn Wunschsponsoren einzeln an und zeigst in den ersten Sätzen, dass du ihr Geschäft verstanden hast. Nenne dein Publikum in Zahlen (Teilnehmerzahl, Branchen, Entscheidungsebene), verknüpfe es mit dem Ziel des Sponsors und schlage das passende Paket vor. Die ausführliche Paketübersicht kommt erst danach.

    Achte auf den Zeitpunkt. Viele Unternehmen planen ihre Marketingbudgets für das Folgejahr im Herbst. Wer erst sechs Wochen vor dem Event anfragt, kommt für ein durchdachtes Engagement oft zu spät. Plane die Sponsorenansprache deshalb so früh wie die inhaltliche Programmplanung.

    Rechne fest mit Rückfragen und einer zweiten Runde. Ein freundliches Nachfassen nach sieben bis zehn Tagen gehört dazu und ist kein Nachteil. Halte für diese Phase eine kurze Antwort auf die üblichen Fragen bereit: Reichweite, Teilnehmerprofil, was im Paket enthalten ist und wie der Erfolg des Sponsors am Ende gemessen wird. Damit bist du beim entscheidenden Punkt.

    Sponsor-ROI nachweisen, damit Sponsoren bleiben

    Der teuerste Sponsor ist der, den du jedes Jahr neu gewinnen musst. Deshalb entscheidet der Nachweis des Erfolgs darüber, ob dein Sponsoring-Programm wächst oder auf der Stelle tritt. Ein belegter Sponsor-ROI macht die Verlängerung zur Formsache, weil der Sponsor selbst sieht, was das Engagement gebracht hat.

    Leg zu Beginn mit jedem Sponsor fest, woran der Erfolg gemessen wird. Je nach Ziel sind das zum Beispiel:

    • Sichtbarkeit und Reichweite: Wie oft wurde die Landingpage aufgerufen, wie viele Personen haben die Mailings mit dem Sponsorenlogo erhalten, wie hoch war die Reichweite in der Event-App?
    • Kontakte und Leads: Wie viele qualifizierte Gespräche kamen am Stand oder in der Session zustande, wie viele Kontakte wurden erfasst?
    • Beteiligung: Wie gut besucht war die Session des Sponsors, wie viele Fragen und Interaktionen gab es?

    Diese Zahlen entstehen nur dann von selbst, wenn Anmeldung, App, Check-in und Lead-Erfassung auf einer Datenbasis liegen. Mit den Analytics und Reports einer Eventplattform ziehst du nach dem Event einen Bericht pro Sponsor, statt Zahlen aus mehreren Tools zusammenzusuchen. Schick diesen Bericht aktiv und zeitnah, nicht erst auf Nachfrage. Ein Sponsor, der schwarz auf weiß sieht, dass sich das Engagement gelohnt hat, sagt für das nächste Jahr in der Regel ohne langes Ringen wieder zu.

    Wie Software das Sponsor-Handling erleichtert

    Die Arbeit an einem Sponsoring-Programm liegt selten in der Strategie, meist im Klein-Klein: Logos einsammeln, Freitickets zuteilen, Standdaten abstimmen, am Ende Zahlen zusammentragen. Genau hier setzt eine Eventsoftware an. Streavent bündelt das Sponsor-Handling in einem System, sodass ein kleines Team es ohne zusätzliches Personal stemmt.

    • Sponsor-Onboarding über einen Link: Jeder Sponsor pflegt Logo, Firmenprofil und Materialien selbst über ein eigenes Portal ein, statt dir alles per E-Mail zu schicken. Das erspart dir das E-Mail-Pingpong und hält die Daten aktuell.
    • Sichtbarkeit auf allen Flächen: Das Sponsorenlogo erscheint dort, wo es im Paket vereinbart ist, auf der Landingpage, in den Event-Mailings, in der Event-App und über Digital Signage auf den Bildschirmen vor Ort.
    • Ticket-Kontingente: Du hinterlegst je Sponsor ein Kontingent an Tickets, das dieser eigenständig an sein Team und seine Gäste verteilt, ohne dass du jede Einladung einzeln bearbeitest.
    • Eigene Session oder Workshop: Über das Sessions-Modul richtest du die Premium-Leistung ein, die eigene Session oder den Workshop eines Sponsors (ab dem Growth-Plan inklusive, sonst als Add-on mit 3 € pro Teilnehmendem).
    • Leads messbar machen: Mit der Lead Scanning App scannt der Sponsor am Stand oder in der Session die Badges der Interessierten und hat seine Kontakte digital, sauber und sofort exportierbar. Das ist der Nachweis, der die Verlängerung trägt. Wie Lead-Erfassung auf einer Messe konkret abläuft, zeigt der Leitfaden zur Leadgenerierung auf Messen.

    Weil alle diese Bausteine auf einer Datenbasis liegen, entsteht der Sponsorenbericht am Ende fast von selbst. Die Analytics zeigen pro Sponsor Reichweite, App-Sichtbarkeit und erfasste Leads, also genau die Zahlen, die du für den ROI-Nachweis brauchst.

    Häufige Fragen zu Event-Sponsoren

    Wie finde ich Sponsoren für mein Event?

    Starte bei deiner Zielgruppe, nicht bei einer Firmenliste. Beschreibe dein Publikum genau und suche Unternehmen, deren Wunschkunden in diesem Publikum sitzen. Gute erste Quellen sind bestehende Aussteller, Zulieferer deiner Teilnehmenden und die Sponsoren vergleichbarer Veranstaltungen. Priorisiere nach Passung, nicht nach Bekanntheit.

    Was gehört in ein Sponsoringpaket?

    Ein Sponsoringpaket beschreibt den konkreten Gegenwert für den Sponsor: Sichtbarkeit auf Website, Landingpage, in Mailings und der Event-App, dazu je nach Stufe eine Präsenzfläche, ein Ticket-Kontingent, eine eigene Session und die Möglichkeit, Leads zu erfassen. Staffle es in zwei bis drei Stufen, damit Unternehmen mit unterschiedlichen Budgets einsteigen können.

    Wie berechne ich den Sponsor-ROI?

    Leg vor dem Event mit jedem Sponsor fest, woran der Erfolg gemessen wird, etwa Reichweite, erfasste Leads und Beteiligung an der Session. Diese Werte erfasst du über Anmeldung, Event-App und Lead-Erfassung und fasst sie danach in einem Bericht zusammen. So sieht der Sponsor den Gegenwert seines Engagements schwarz auf weiß.

    Wann sollte ich Sponsoren ansprechen?

    So früh wie möglich, idealerweise parallel zur inhaltlichen Programmplanung. Viele Unternehmen legen ihre Marketingbudgets für das Folgejahr im Herbst fest. Wer erst wenige Wochen vor dem Termin anfragt, kommt für ein durchdachtes Engagement oft zu spät.

    Wie halte ich Sponsoren langfristig?

    Über den nachgewiesenen Erfolg. Schick nach dem Event zeitnah einen Bericht mit den vereinbarten Kennzahlen, ohne dass der Sponsor danach fragen muss. Ein Sponsor, der den Gegenwert seines Engagements messbar vor sich sieht, verlängert deutlich leichter, als wenn er den Nutzen selbst schätzen muss.

    Finde und binde deine Sponsoren mit weniger Aufwand

    Sponsoren finden, das passende Paket schnüren, sauber pitchen und den Erfolg belegen: Diese vier Schritte machen aus einer mühsamen Jahresakquise ein Programm, das mit jedem Event wächst. Der entscheidende Unterschied liegt im Nachweis. Wer den Sponsor-ROI zeigt, gewinnt die Zusage fürs nächste Jahr fast von selbst.

    Willst du sehen, wie Sponsor-Onboarding, Ticket-Kontingente, Sichtbarkeit und Lead-Erfassung bei Streavent in einem System zusammenlaufen? Buche eine Demo und wir gehen deinen Sponsoring-Prozess gemeinsam durch. Oder sieh dir die Preise an, um den passenden Plan für deine Events zu finden.

    Über den Autor

    Felix Schwencke

    Co-Founder Streavent

    Felix hat über 200 Events organisiert. Seit 2020 baut er mit Streavent die Plattform, die er sich als Eventmanager selbst gewünscht hätte: Ticketing, Check-in, Streaming und Badge-Druck in einem Tool.