Eine Anwesenheitsliste belegt, wer an einer Veranstaltung teilgenommen hat und von wann bis wann, bestätigt mit eigenhändiger Unterschrift. Diese Anwesenheitsliste-Vorlage ist eine kostenlose Excel-Datei zum Ausdrucken: oben Veranstaltung, Datum, Ort und Vortragende, darunter je Person Name, Organisation, Start- und Endzeit sowie eine Spalte für die Unterschrift. Sie ist für Seminare, Fortbildungen, Unterweisungen und Mitgliederversammlungen ausgelegt.
Fragt eine Teilnehmerin drei Wochen nach dem Seminartag nach ihrer Bescheinigung über sechs Stunden, hilft ein Haken hinter ihrem Namen wenig. Ob sie um 9 Uhr kam oder erst nach der Mittagspause, sagt er nicht, und im Team erinnert sich niemand mehr daran.
Diese Lücke schließt eine gut aufgebaute Anwesenheitsliste. Unten steht, welche Spalten sie braucht, wie du sie am Veranstaltungstag führst und wann ein digitaler Check-in das Papier ergänzt.
Das Wichtigste in Kürze
Die Vorlage kommt per E-Mail. Du trägst deine Adresse ein, und wir schicken dir die Excel-Datei (.xlsx).
Die Datei enthält drei Tabellenblätter: „Anwesenheitsliste“ für Seminare, Fortbildungen und Fachtagungen, dazu „Unterweisung“ und „Mitgliederversammlung“. Jedes Blatt ist für DIN A4 im Querformat eingerichtet, mit 60 nummerierten Zeilen, 20 davon pro Seite. Kopfbereich, Tabellenkopf und Seitenzahl wiederholen sich auf jeder Seite, und am Fuß ist Platz für die Unterschrift der Vortragenden oder der Leitung.
Die beiden Uhrzeitspalten nehmen nur Uhrzeiten an, und im Blatt „Mitgliederversammlung“ hat die Spalte „Stimmberechtigt“ eine Auswahlliste. Drei Beispielzeilen zeigen, wofür die Felder gedacht sind. Lösche ihre Einträge ab der Spalte „Nachname“, bevor du druckst.
Die beiden Listen ähneln sich, beantworten aber verschiedene Fragen. Die Teilnehmerliste ist die Anmeldeliste, mit der du planst: Wer ist eingeladen, wer hat zugesagt, wie viele Essen bestellst du, welche Namensschilder gehen in den Druck? Sie ändert sich bis zum letzten Tag.
Die Anwesenheitsliste entsteht erst am Veranstaltungstag. Sie hält fest, wer tatsächlich da war und wie lange, bestätigt mit Unterschrift. Nach dem letzten Eintrag ändert niemand mehr etwas daran.
Auch eine Teilnehmerliste kann eine Spalte „Anwesend“ haben. Ein Haken darin belegt aber weder die Uhrzeit noch, dass die Person selbst unterschrieben hat. Für die Planung gibt es deshalb die Teilnehmerliste-Vorlage als eigene Datei, für den Nachweis diese hier.
Auf eine Anwesenheitsliste gehören oben die Angaben zur Veranstaltung und darunter eine Zeile pro Person mit Name, Organisation, Start- und Endzeit sowie Unterschrift. Den Kopfbereich füllst du einmal aus, bevor du druckst:
Der Kopfbereich steht auf jeder Druckseite. So gehört auch Seite drei noch erkennbar zur richtigen Veranstaltung, wenn die Blätter später einzeln abgeheftet werden.
Das Blatt „Anwesenheitsliste“ deckt Seminare und Fortbildungen ab. Werden Fortbildungspunkte vergeben, gibt die Stelle, die die Fortbildung anerkennt, die Regeln vor, bei ärztlichen Fortbildungen die Ärztekammer. Manche Kammern liefern die Liste gleich mit: Die Ärztekammer Sachsen-Anhalt schickt Veranstaltern zusammen mit dem Zertifizierungsschreiben eine Anwesenheitsliste als Kopiervorlage. Gibt es eine solche Vorgabe, verwendest du sie. Was auf der Bescheinigung selbst stehen muss, erklärt unser Leitfaden zur Teilnahmebescheinigung für Veranstaltungen.
Im Kopf des Blatts „Unterweisung“ stehen das Thema und die unterweisende Person, die am Fuß jeder Seite selbst unterschreibt. Die DGUV Vorschrift 1 verlangt, dass Unterweisungen dokumentiert werden, eine bestimmte Form schreibt sie dafür nicht vor. Welcher Nachweis in deinem Betrieb erwartet wird, klärst du mit deiner Fachkraft für Arbeitssicherheit oder deiner Berufsgenossenschaft beziehungsweise Unfallkasse.
Das Blatt „Mitgliederversammlung“ hat zwei zusätzliche Spalten: „Stimmberechtigt“ mit der Auswahl ja oder nein und „Vertretung für“, wenn jemand ein anderes Mitglied vertritt, sofern die Satzung das zulässt. Trage „Stimmberechtigt“ vorab aus deiner Mitgliederliste ein, dann muss am Einlass niemand nachschlagen.
Einen Haken neben einem Namen kann jeder setzen, auch die Kollegin am Tresen für jemanden, der gerade Kaffee holt. Eine Unterschrift leistet die Person selbst. Deshalb bleibt die Spalte leer und ist so breit, dass auch eine ausladende Unterschrift in die Zeile passt.
Bei der Uhrzeit ist es ähnlich. „Anwesend von“ belegt, dass jemand gekommen ist. Erst „Anwesend bis“ belegt, wie lange jemand geblieben ist, und darauf kommt es bei jeder Bescheinigung über Stunden oder Unterrichtseinheiten an. Bei einem Seminartag von 9 bis 17 Uhr entscheidet diese Spalte, ob die Bescheinigung den ganzen Tag ausweist oder nur den Vormittag.
Damit die Uhrzeit beim Gehen nicht fehlt, lege die Liste dorthin, wo alle beim Hinausgehen vorbeikommen. Kündige vor der letzten Pause an, dass alle, die früher gehen, ihre Uhrzeit eintragen sollen.
Bei einem Seminar mit 20 Personen in einem Raum leistet Papier alles, was ein Nachweis braucht. Mühsam wird es an drei Stellen:
Mit dem Check-in-Management von Streavent erfasst du die Anwesenheit per QR-Code-Scan oder Namenssuche und hast den Live-Status aller Eingecheckten im Blick. Deine Anmeldeliste bringst du als Excel-Datei mit: hochladen, Spalten zuordnen, importieren. Wie das im Einzelnen geht, zeigt der Leitfaden Excel-Gästeliste in Eventsoftware importieren.
Aus dem Check-in stellst du nach der Veranstaltung Teilnahmezertifikate für alle aus, die eingecheckt wurden. Musst du belegen, wie lange jemand teilgenommen hat, gibt es zeitbasierte Zertifikate: Grundlage ist bei Online-Events die Verweildauer, vor Ort der Check-in in die einzelnen Sessions. Teilnahmezertifikate kosten als Zusatzmodul 1,00 € pro Teilnehmer, zeitbasierte Zertifikate 3,00 € pro Teilnehmer, und im Plan Enterprise sind die zeitbasierten enthalten.
Eine Grenze hat der Check-in allerdings. Verlangt die Stelle, die deinen Nachweis anerkennt, eine eigenhändige Unterschrift, ersetzt der Check-in sie nicht. Dann legst du die Anwesenheitsliste zusätzlich aus und nutzt den Check-in für Einlass und Zertifikate.
Wie beides bei deiner nächsten Fortbildung oder Tagung zusammenspielt, zeigen wir dir gern an deinem eigenen Ablauf. Buche eine Demo.
Oben stehen Veranstaltung, Datum und Uhrzeit, Ort, Vortragende und der Umfang in Stunden oder Unterrichtseinheiten. Darunter bekommt jede Person eine Zeile mit Nummer, Nachname, Vorname, Organisation, der Start- und Endzeit, ihrer Unterschrift und einer Bemerkung. Kopfbereich und Seitenzahl wiederholen sich auf jeder Seite.
Mit der Teilnehmerliste planst du vor der Veranstaltung, wer eingeladen und angemeldet ist, und sie ändert sich bis zum letzten Tag. Die Anwesenheitsliste entsteht am Veranstaltungstag und belegt mit Uhrzeit und Unterschrift, wer tatsächlich da war. Aus ihr entstehen Teilnahmebescheinigungen und Stundennachweise.
Das hängt davon ab, wofür die Liste als Nachweis dient. Für Erste-Hilfe-Lehrgänge einer ermächtigten Stelle schreibt die DGUV Vorschrift 1 Aufzeichnungen mit Name, Geburtsdatum und Unterschrift jeder teilnehmenden Person vor. Für Unterweisungen verlangt dieselbe Vorschrift eine Dokumentation, schreibt aber weder eine Form noch eine Unterschrift vor, und bei ärztlichen Fortbildungspunkten gibt die Ärztekammer die Regeln vor. Frag vor dem Druck nach, welche Form die zuständige Stelle als Teilnahmenachweis akzeptiert.
Das richtet sich nach dem Zweck, für den du sie führst. Die DSGVO setzt dafür den Rahmen: Personenbezogene Daten dürfen nur so lange identifizierbar gespeichert bleiben, wie der Zweck es erfordert (Art. 5 Abs. 1 lit. e). Eine anerkennende Stelle kann eine Mindestdauer vorgeben: Die Ärztekammer Nordrhein etwa verlangt, die Listen anerkannter Fortbildungen mindestens 60 Monate nach Veranstaltungsende aufzubewahren. Für deinen Fall fragst du diese Stelle oder deine Rechtsberatung.
Ja. Beim Check-in per QR-Code oder Namenssuche ist jede Person im System als eingecheckt erfasst, und daraus lassen sich Teilnahmezertifikate ausstellen. Wo eine eigenhändige Unterschrift vorgeschrieben ist, legst du die Papierliste zusätzlich aus.
Fordere die Vorlage oben auf dieser Seite an, fülle den Kopfbereich aus und kläre vor dem Veranstaltungstag mit der Stelle, die deinen Nachweis anerkennt, ob sie eine eigene Liste oder eine bestimmte Form verlangt. Dann liegt am Veranstaltungstag das richtige Blatt auf dem Tresen.
Wächst deine Veranstaltung über einen Raum und einen Eingang hinaus, rechne auf der Preisseite durch, was Check-in und Zertifikate für dein Format kosten.