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Apps für Events: Die besten Event-Apps für Veranstalter 2026

July 27, 2026 · 12 min · Von Felix Schwencke

Apps für Events im ehrlichen Vergleich: 7 Event-Apps für Veranstalter mit Funktionen, Preisen und DSGVO-Check. DACH-Fokus, Stand Juli 2026.

Inhalt

    Die besten Apps für Events sind 2026 Streavent, LineUpr, polario, talque, EventMobi, Whova und Cvent. Welche davon zu deiner Veranstaltung passt, hängt vor allem davon ab, ob du eine schlanke Info-App suchst oder eine App, die mit Registrierung, Check-in und Badge-Druck zusammenspielt.

    Ein Hinweis vorab, weil der Begriff doppelt belegt ist: In diesem Vergleich geht es um Apps für dein Event, also die App, die deine Teilnehmenden während einer Konferenz, Tagung oder Messe auf dem Smartphone nutzen. Apps wie Eventim oder Rausgegangen, mit denen Privatpersonen Veranstaltungen in ihrer Stadt entdecken, sind eine andere Kategorie und kommen hier nicht vor.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Für professionelle B2B-Events im DACH-Raum sind sieben Event-Apps wirklich relevant: Streavent, LineUpr, polario, talque, EventMobi, Whova und Cvent.
    • Vier davon kommen aus Deutschland (Streavent, LineUpr, polario, talque). Für DSGVO-sensible Veranstalter ist das ein echtes Kriterium.
    • Die wichtigste Grundsatzfrage ist nicht die App selbst, sondern der Unterbau: Eine App als Insellösung erzeugt doppelte Datenpflege, eine App als Modul einer Eventplattform übernimmt Agenda, Teilnehmerdaten und Check-in automatisch.
    • Nur Streavent und EventMobi nennen öffentliche Einstiegspreise für den DACH-Markt. Bei talque, Whova und Cvent gibt es Preise nur auf Anfrage (Stand: Juli 2026).

    Was ist eine Event-App?

    Eine Event-App ist die digitale Begleiterin deiner Veranstaltung: Sie bündelt Agenda, Speaker-Profile, Raumpläne, Networking und Live-Interaktion auf den Smartphones deiner Teilnehmenden. Statt gedrucktem Programmheft gibt es Push-Benachrichtigungen bei Raumänderungen, persönliche Zeitpläne und Live-Q&A in den Sessions.

    Für Veranstalter ist die App gleichzeitig ein Messinstrument. Du siehst, welche Sessions gespeichert werden, wie viele Teilnehmende die App nutzen und wo das Engagement einbricht. Warum viele Event-Apps trotzdem ungenutzt bleiben, haben wir in einem eigenen Beitrag analysiert: Warum die meisten Event-Apps scheitern.

    Web-App (PWA) oder native App?

    Bevor du Anbieter vergleichst, solltest du eine technische Grundsatzfrage klären, denn sie beeinflusst Preis und Teilnehmerakzeptanz erheblich.

    Progressive Web App (PWA): Die App läuft im Browser, deine Teilnehmenden öffnen sie über einen Link oder QR-Code. Kein Download, kein App-Store, keine Freigabeprozesse. Für die meisten B2B-Events ist das die pragmatische Wahl, weil die Einstiegshürde minimal ist.

    Native App (iOS/Android): Die App wird aus dem App Store installiert. Vorteile: zuverlässigere Push-Benachrichtigungen, bessere Offline-Nutzung, Präsenz auf dem Homescreen. Nachteile: App-Store-Freigaben dauern, und ein Teil der Teilnehmenden installiert für ein zweitägiges Event schlicht keine App.

    Einige Anbieter lösen das mit einer Container-App: Deine Event-App erscheint innerhalb einer bestehenden Store-App des Anbieters. Das ist schneller als eine eigene White-Label-App, aber dein Branding teilt sich die Bühne mit der Anbieter-Marke.

    Worauf du bei Apps für Events achten solltest

    Fünf Kriterien entscheiden in der Praxis darüber, ob die App ein Erfolg wird:

    1. Teilnehmerakzeptanz: Die beste App nützt nichts, wenn sie niemand öffnet. Niedrige Einstiegshürden (PWA, QR-Code beim Check-in, Agenda als Startseite) schlagen jede Feature-Liste. Konkrete Taktiken findest du im Guide Teilnehmerbindung mit der Event App steigern.
    2. Funktionsumfang: Agenda mit persönlichem Zeitplan, Push-Benachrichtigungen, Networking mit Matchmaking und Chat, Live-Umfragen und Q&A, Sponsoren- und Ausstellerprofile. Prüfe, was im Basispreis steckt und was Add-on ist.
    3. Datenschutz und Hosting: Teilnehmerdaten sind personenbezogene Daten. Frag nach Server-Standort, Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und Unterauftragsverarbeitern. Bei US-Anbietern brauchst du eine sauberere Rechtsgrundlage und mehr Abstimmung mit dem Datenschutzbeauftragten.
    4. Anbindung an Registrierung und Check-in: Kommt die App aus demselben System wie Anmeldung, Check-in und Badge-Druck, pflegst du Daten genau einmal. Eine Insel-App bedeutet CSV-Exporte, Abgleiche und veraltete Agenden.
    5. Gesamtkosten: Rechne das komplette Setup für dein realistisches Event durch, nicht nur den App-Preis: Teilnehmerzahl, native App ja/nein, Push, Mehrsprachigkeit, Support am Eventtag.

    Die 7 besten Event-Apps für Veranstalter im Vergleich

    Alle Preisangaben: Stand Juli 2026, laut den öffentlichen Preisseiten der Anbieter.

    • Streavent · Für wen: B2B-Events mit 200–5.000 Teilnehmenden, App + Check-in + Badge-Druck aus einem System · App-Typ: PWA, optional native iOS/Android · Preis (Stand: Juli 2026): App-Modul ab 1 €/TN · Sitz / Hosting: München/Köln, Hosting in Deutschland
    • LineUpr · Für wen: Schlanke Info-App für kleinere Events und Budgets · App-Typ: Web-App · Preis (Stand: Juli 2026): 3 Pakete, Preis nach Teilnehmerzahl (Kalkulator) · Sitz / Hosting: Dresden
    • polario · Für wen: Schnelle native Veröffentlichung über Container-App · App-Typ: Web-App + native (Hub/Custom) · Preis (Stand: Juli 2026): ab 2.500 €/Event · Sitz / Hosting: Erfurt, Hosting in Deutschland
    • talque · Für wen: Konferenzen und Messen mit Networking-Fokus · App-Typ: Web-App + native · Preis (Stand: Juli 2026): auf Anfrage · Sitz / Hosting: Berlin, Server in der EU
    • EventMobi · Für wen: Konferenzen mit internationalem Publikum, App-Pionier · App-Typ: Web-App + native · Preis (Stand: Juli 2026): ab 3.000 €/Event oder 8.900 €/Jahr · Sitz / Hosting: Toronto, GmbH in Berlin
    • Whova · Für wen: Internationale Konferenzen mit Community-Charakter · App-Typ: native + Web-App · Preis (Stand: Juli 2026): auf Anfrage · Sitz / Hosting: San Diego (USA)
    • Cvent · Für wen: Enterprise-Eventprogramme mit vielen Veranstaltungen · App-Typ: native + Web-App · Preis (Stand: Juli 2026): auf Anfrage · Sitz / Hosting: USA, DACH-Präsenz

    1. Streavent

    Für wen: Veranstalter von B2B-Events mit 200–5.000 Teilnehmenden, die keine Insel-App wollen, sondern eine App, die mit Registrierung, Check-in und Badge-Druck zusammenspielt.

    Bei Streavent ist die Mobile Event App ein Modul der Eventplattform. Das ändert den Arbeitsalltag mehr als jedes einzelne Feature: Anmeldedaten, Agenda, Speaker und Sponsoren werden einmal gepflegt und sind automatisch in App, Check-in und auf den Badges aktuell. Stefan Sutor, CEO der Medien Bayern GmbH, beschreibt es so: „Mit Streavent baut sich unsere Event-App im Grunde von selbst. Inhalte wie Redner, Sponsoren und Agenda werden automatisch aus unserem CRM synchronisiert.“

    Die App läuft als PWA ohne Download, auf Wunsch auch als native iOS-/Android-App. Funktionsumfang: interaktive Agenda mit persönlichem Zeitplan, Push-Benachrichtigungen, Live-Umfragen und Q&A, Chat, Matchmaking und Videoanrufe, Sponsoren- und Ausstellerprofile, interaktive Karten. Für Aussteller gibt es eine Lead-Scanning-App (ab Pro-Plan). Nach Streavent-Angaben liegt die App-Nutzungsrate am ersten Eventtag bei 70%, mit 1,7-mal so viel Teilnehmerinteraktion als bei Events ohne App.

    Preis: App-Modul ab 1 €/TN (Starter) bzw. 2 €/TN (Pro), native App optional gegen Aufpreis. Details auf der Preisseite.

    Datenschutz: Hosting in Deutschland, DSGVO-konform, barrierefrei nach EAA in allen Plänen, SSO in allen Plänen. ISO 27001 ist in Zertifizierung.

    Wo andere besser passen: Wenn Registrierung und Check-in bei dir bereits sauber gelöst sind und du nur eine schlanke Info-App suchst, ist ein Spezialist wie LineUpr oder polario möglicherweise die schnellere Lösung. Für ganzjährige Community-Plattformen über das einzelne Event hinaus ist Whova stark.

    2. LineUpr

    Für wen: Veranstalter, die eine unkomplizierte Info-App für ein einzelnes Event oder eine Eventreihe brauchen und kein großes Budget haben.

    Die LineUpr GmbH aus Dresden macht genau eine Sache: Event-Apps. Die App läuft als Web-App ohne Download und deckt die Basics ab: Programm, Speaker-Profile, Locations mit Karte, Sponsoren, Nachrichten. Es gibt drei Pakete (Plus, Premium, Platinum), buchbar pro Einzel-Event oder als Flex-Abo für mehrere Events pro Jahr. In jedem Event sind 50 Teilnehmer ohne Aufpreis enthalten, der Preis richtet sich darüber hinaus nach der Teilnehmerzahl. Konkrete Preise zeigt der Kalkulator auf der Website, ein kostenloser Test ist möglich.

    Stärken: Sehr niedrige Einstiegshürde, schnelles Setup, faires Modell für kleine Events, deutsches Unternehmen.

    Grenzen: Push-Benachrichtigungen, Mehrsprachigkeit und Teilnehmer-Networking gibt es erst im größten Paket. Registrierung, Ticketing, Check-in oder Badge-Druck bietet LineUpr nicht, das musst du separat lösen.

    3. polario

    Für wen: Veranstalter, die schnell eine native App im App Store wollen, ohne einen eigenen Developer-Account zu pflegen.

    polario ist die Event- und Community-Plattform der plazz AG aus Erfurt. Interessant ist vor allem der Hub-Ansatz: Deine Event-App erscheint als gebrandeter Bereich innerhalb der polario-Container-App, die bereits in den App Stores liegt. Das umgeht App-Store-Freigaben und eigene Developer-Accounts. Wer maximale Eigenständigkeit will, bekommt eine White-Label-Custom-App.

    Preis: Event App Web ab 2.500 €/Event (für kleine Events bis 250 Teilnehmende), Hub-Variante mit nativer App ab 3.000 €/Event, Custom-App auf Anfrage (Stand: Juli 2026).

    Datenschutz: Nach eigenen Angaben DSGVO-konform mit Hosting in Deutschland.

    Stärken: Schneller Weg zur nativen App, deutsche Plattform, deckt neben Events auch Mitarbeiter- und Community-Apps ab.

    Grenzen: Der Einstiegspreis liegt für kleine Events über dem von Teilnehmer-basierten Modellen. In der Container-Variante teilt sich dein Branding die Bühne mit der polario-Marke.

    4. talque

    Für wen: Konferenzen und Messen, bei denen Networking und Matchmaking im Mittelpunkt stehen.

    talque (Real Life Interaction GmbH, Berlin) positioniert sich als „Betriebssystem“ für Events: Event-App, Ticketing, Agenda- und Speaker-Management, Sponsoren-Tools und ausgeprägte Networking-Funktionen mit Matchmaking, Chats und Meeting-Buchung. Nach eigenen Angaben wurde die App bei über 2.000 Events eingesetzt und kommt auf 4,6 Sterne bei mehr als 1.000 Rezensionen.

    Preis: Nur auf Anfrage, eine öffentliche Preisliste gibt es nicht (Stand: Juli 2026).

    Datenschutz: Server in der EU, AVV verfügbar.

    Stärken: Starkes Networking und Matchmaking, deutsches Unternehmen mit persönlicher Betreuung, geeignet für wiederkehrende Eventserien.

    Grenzen: Ohne öffentliche Preise ist die Budgetplanung in der Shortlist-Phase mühsam. Badge-Druck-Hardware aus einer Hand gehört nicht zum Kern.

    5. EventMobi

    Für wen: Konferenzveranstalter mit internationalem Publikum, für die die App das Herzstück des Events ist.

    EventMobi gehört zu den Pionieren der Event-App und hat daraus eine komplette Eventplattform entwickelt. Der Anbieter sitzt in Toronto, betreibt aber eine deutsche Tochtergesellschaft in Berlin und eine vollständig deutschsprachige Website. Die App bietet persönliche Agenden, Networking, Gamification und Live-Interaktion; Check-in und Badge-Druck gibt es als Zusatzleistungen.

    Preis: Ab 3.000 €/Event, die Jahreslizenz mit unbegrenzten Events ab 8.900 €/Jahr (Stand: Juli 2026). Für kleine Events ist das viel Geld, ab mehreren Events pro Jahr wird die Flatrate interessant.

    Datenschutz: Kanadischer Anbieter mit EU-Präsenz; Details zu Hosting und AVV solltest du im Angebot klären.

    Stärken: Ausgereifte, vielfach eingesetzte Konferenz-App, breiter Funktionsumfang, deutschsprachiger Support.

    Grenzen: Hoher Einstiegspreis für Einzel-Events. Wer nur eine schlanke App sucht, zahlt hier für eine ganze Plattform.

    6. Whova

    Für wen: Internationale Konferenzen und Kongresse, bei denen die Teilnehmenden schon vor dem Event miteinander diskutieren sollen.

    Whova aus San Diego ist eine der international bekanntesten Konferenz-Apps und Gewinner der Event Technology Awards. Nach eigenen Angaben wurde Whova bei über 50.000 Events in mehr als 170 Ländern eingesetzt. Die Stärke liegt im Community-Gefühl: Diskussions-Boards, Icebreaker, Foto-Wall und Networking starten bereits Wochen vor dem Event. Dazu kommen Registrierung, Abstract-Management und Aussteller-Tools.

    Preis: Nur auf Anfrage über ein Angebotsformular, öffentliche Preise gibt es nicht (Stand: Juli 2026).

    Datenschutz: US-Anbieter. Für DSGVO-sensible Veranstaltungen (Verbände, öffentliche Hand) bedeutet das zusätzlichen Klärungsaufwand bei AVV, Drittlandtransfer und Unterauftragsverarbeitern.

    Stärken: Sehr hohe Teilnehmeraktivierung, starke Community-Features, viel internationale Referenzerfahrung.

    Grenzen: Kein deutschsprachiges Produkt-Erlebnis auf dem Niveau der DACH-Anbieter, keine Preistransparenz, Datenschutz-Klärung nötig.

    7. Cvent

    Für wen: Konzerne und Agenturen, die ein ganzes Eventprogramm mit Dutzenden Veranstaltungen über eine Enterprise-Plattform steuern.

    Cvent ist die globale Referenz für Enterprise-Eventmanagement und bietet mit dem Attendee Hub eine Event-App als Teil eines sehr breiten Produktportfolios: Registrierung, Venue Sourcing, Check-in und Badging, Messe-Lösungen, Reporting. Die deutsche Website und ein eigenes DACH-Event in Frankfurt zeigen, dass Cvent den Markt ernst nimmt.

    Preis: Nur auf Anfrage; Cvent kalkuliert typischerweise auf Jahresvertragsbasis im Enterprise-Segment (Stand: Juli 2026).

    Datenschutz: US-Anbieter mit EU-Angeboten; wie bei Whova gehört die DSGVO-Klärung ins Beschaffungsgespräch.

    Stärken: Maximaler Funktionsumfang, skaliert auf sehr große Eventprogramme, starke Integrationen ins Corporate-Umfeld.

    Grenzen: Beschaffung, Onboarding und Vertragsmodell sind auf Konzerne ausgelegt. Für ein einzelnes Event mit 300 Teilnehmenden ist Cvent überdimensioniert.

    Welche Event-App passt zu deinem Event?

    Drei typische Szenarien aus der Praxis:

    Jahrestagung mit 600 Teilnehmenden, kleines Team: Du brauchst App, Registrierung, Check-in und Badges, hast aber zwei Personen im Orga-Team. Hier zahlt sich ein integriertes System aus: Mit Streavent pflegst du die Daten einmal, die App und der Check-in bleiben automatisch synchron. Eine Insel-App würde genau die manuelle Abstimmarbeit erzeugen, die dein kleines Team nicht leisten kann.

    Internes Firmenevent mit 150 Teilnehmenden, Agenda und Infos reichen: Registrierung läuft über das Intranet, Check-in ist eine Namensliste. Eine schlanke Web-App wie LineUpr deckt das ab, ohne dass du eine Plattform einführst.

    Internationaler Kongress mit 3.000 Teilnehmenden und Community-Anspruch: Wenn Teilnehmende aus 40 Ländern schon vor dem Event netzwerken sollen und Budget vorhanden ist, gehören Whova und EventMobi auf die Shortlist. Kläre früh die DSGVO-Anforderungen deiner Organisation, das entscheidet häufig zwischen internationalem Anbieter und DACH-Lösung. Für hybride Formate lohnt zusätzlich ein Blick auf die Digital Event Platform, die Vor-Ort- und Online-Teilnehmende zusammenbringt.

    Fazit: Die beste App für dein Event

    Für die meisten professionellen B2B-Events im DACH-Raum gilt 2026: Die App sollte kein Insel-Tool sein. Die größten Zeitfresser entstehen nicht in der App selbst, sondern an ihren Rändern, beim Abgleich von Teilnehmerdaten, Agenda und Check-in. Deshalb lohnt es sich, zuerst den Unterbau zu entscheiden und dann die App.

    Wenn du eine App mit integriertem Check-in, Badge-Druck und deutscher Datenhaltung suchst, ist Streavent die naheliegende Wahl. Für schlanke Info-Apps sind LineUpr und polario starke deutsche Spezialisten, talque punktet beim Networking, und für internationale Großformate führen Whova, EventMobi und Cvent die Liste an.

    Du willst sehen, wie die Event-App mit Check-in und Badge-Druck zusammenspielt? Buche eine Demo, wir zeigen es dir an deinem konkreten Event.

    Häufige Fragen zu Apps für Events

    Was kostet eine Event-App?

    Die Spanne ist groß (Stand: Juli 2026): Teilnehmer-basierte Modelle starten bei 1 €/TN (Streavent, App-Modul), Event-Pauschalen beginnen bei polario ab 2.500 € und EventMobi ab 3.000 € pro Event. talque, Whova und Cvent nennen Preise nur auf Anfrage. Rechne immer das Gesamtpaket für deine realistische Teilnehmerzahl durch, inklusive nativer App, Push und Support.

    Was ist der Unterschied zwischen einer Web-App (PWA) und einer nativen Event-App?

    Eine PWA läuft im Browser und braucht keinen Download, die Einstiegshürde ist minimal. Eine native App wird aus dem App Store installiert und bietet zuverlässigere Push-Benachrichtigungen und bessere Offline-Nutzung. Für die meisten B2B-Events mit ein bis drei Tagen Dauer ist die PWA der pragmatische Standard, native Apps lohnen sich für lange Formate und Eventserien.

    Welche Event-Apps sind DSGVO-konform und werden in Deutschland gehostet?

    Streavent hostet in Deutschland, polario gibt ebenfalls Hosting in Deutschland an, talque betreibt Server in der EU. Bei US-Anbietern wie Whova oder Cvent ist DSGVO-Konformität vertraglich herstellbar, erfordert aber Klärung von AVV, Drittlandtransfer und Unterauftragsverarbeitern. Für Verbände und öffentliche Auftraggeber ist der Server-Standort oft ein Ausschlusskriterium.

    Ab welcher Eventgröße lohnt sich eine App?

    Als Faustregel: ab etwa 100 Teilnehmenden oder sobald sich deine Agenda kurzfristig ändern kann. Bei parallelen Sessions, mehreren Räumen oder Networking-Anspruch ist die App auch darunter sinnvoll. Bei einem Abendempfang mit 40 Gästen und einem Programmpunkt reicht eine gute Event-Website.

    Wie bringe ich meine Teilnehmenden dazu, die Event-App zu nutzen?

    Die drei wirksamsten Hebel: den App-Zugang in den Check-in integrieren (QR-Code auf dem Badge oder in der Bestätigungsmail), exklusive Inhalte nur in der App anbieten (persönlicher Zeitplan, Raumänderungen, Q&A) und die App vor dem Event per E-Mail mit konkretem Nutzen ankündigen. Mehr dazu im Guide Teilnehmerbindung mit der Event App steigern.

    Über den Autor

    Felix Schwencke

    Co-Founder Streavent

    Felix hat über 200 Events organisiert. Seit 2020 baut er mit Streavent die Plattform, die er sich als Eventmanager selbst gewünscht hätte: Ticketing, Check-in, Streaming und Badge-Druck in einem Tool.