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Eventsoftware für Agenturen: Worauf es bei der Tool-Wahl wirklich ankommt

July 23, 2026 · 12 min · Von Felix Schwencke

Mandantenfähigkeit, Whitelabel je Kunde, Kosten pro Event, Datentrennung: die 7 Kriterien für die Tool-Wahl in Agenturen. Mit ehrlichem Marktüberblick.

Inhalt

    Eventsoftware für Agenturen muss mehr können als Registrierung und Check-in: mehrere Kunden und Events parallel abbilden, jedes im Branding des jeweiligen Auftraggebers, mit sauber getrennten Daten und Kosten, die sich pro Event kalkulieren und weiterberechnen lassen. Die meisten Eventmanagement-Tools sind jedoch für Unternehmen gebaut, die zwei oder drei eigene Events pro Jahr veranstalten, nicht für Agenturen mit zehn Auftraggebern und wechselnden Venues.

    Genau deshalb führen die üblichen Vergleichslisten bei Agenturen oft in die Irre. Ob ein Tool schöne Anmeldeseiten baut, sagt nichts darüber aus, ob du damit das Kundenevent im März und den Kongress im Mai gleichzeitig fahren kannst, ohne dass sich Teams, Marken und Daten in die Quere kommen.

    In diesem Guide bekommst du sieben Kriterien, an denen sich Eventsoftware für Agenturen messen lassen muss, jeweils mit der Begründung, warum das Kriterium für Agenturen anders gewichtet ist als für Inhouse-Eventteams. Dazu ein ehrlicher Überblick über den Tool-Markt in DACH und international.

    Warum Agenturen andere Anforderungen haben als Inhouse-Teams

    Ein Unternehmen mit eigenem Jahresevent optimiert auf ein einziges Format: eine Marke, eine Datenbank, ein eingespieltes Team, meist dieselbe Venue. Eine Agentur arbeitet strukturell anders:

    • Viele Auftraggeber, viele Marken. Jedes Event gehört einem anderen Kunden und muss im Corporate Design des jeweiligen Auftraggebers erscheinen, nicht im Look deiner Agentur und schon gar nicht in dem des Software-Anbieters.
    • Paralleler Betrieb. Während ein Event im Abbau ist, läuft für das nächste bereits die Einladungsphase. Dein Tool muss beides gleichzeitig sauber abbilden.
    • Schwankendes Volumen. Sechs Events in einem Quartal, zwei im nächsten. Eine Kostenstruktur, die von konstantem Volumen ausgeht, passt nicht zu diesem Geschäft.
    • Fremde Daten. Die Teilnehmerdaten gehören deinem Auftraggeber, nicht dir. Das verändert die Anforderungen an Datentrennung, Zugriffsrechte und Auftragsverarbeitung grundlegend.
    • Wechselnde Venues. Inhouse-Teams kennen ihr Haus. Du stehst jedes Mal in einer anderen Location, mit unbekanntem WLAN und fremder Technik.

    Jedes der folgenden Kriterien leitet sich aus einem dieser Unterschiede ab.

    Die 7 Kriterien: Was Eventsoftware für Agenturen können muss

    1. Mandantenfähigkeit: mehrere Kunden in einem Account

    Mandantenfähigkeit ist das Grundkriterium. Du brauchst eine Plattform, in der du beliebig viele Events anlegst und nach Kunden organisierst, mit Teams, Rollen und Rechten pro Kunde. Ein Account pro Auftraggeber ist keine Lösung: Das bedeutet getrennte Logins, getrennte Rechnungen, getrennte Vorlagen und ein Reporting, das du am Ende manuell zusammensuchst.

    Prüffragen für die Demo:

    • Kann ich Events in Teams oder Arbeitsbereichen pro Kunde gruppieren?
    • Sieht ein Projektteam nur die Events seines Kunden?
    • Gibt es eine übergreifende Sicht für die Agenturleitung?

    Viele Plattformen können technisch mehrere Events, aber keine echte Trennung nach Auftraggebern. Der Unterschied zeigt sich erst, wenn zwei Kundenprojekte gleichzeitig laufen.

    2. Whitelabel pro Kundenevent, nicht pro Account

    Whitelabel heißt bei vielen Anbietern: Du kannst das Logo des Tools gegen ein einziges eigenes Branding tauschen. Für Agenturen reicht das nicht. Du brauchst Whitelabel pro Event: Anmeldeseite, Event-Website, E-Mails, App und Badges im Corporate Design des jeweiligen Auftraggebers.

    Der Maßstab ist einfach: Die Teilnehmenden deines Kunden dürfen an keiner Stelle die Software oder deine Agentur sehen, sondern nur die Marke des Veranstalters. Frage im Auswahlprozess konkret nach, auf welcher Ebene das Branding greift (Account, Team oder Event) und ob eigene Domains pro Event möglich sind.

    3. Kostenstruktur: pro Event kalkulierbar, nicht als Jahrespauschale

    Agenturen kalkulieren pro Projekt. Eine Jahreslizenz mit fünfstelligem Fixpreis funktioniert nur, wenn dein Eventvolumen konstant und planbar ist, und sie lässt sich schlecht auf einzelne Kundenprojekte umlegen. Enterprise-Plattformen wie Cvent oder Bizzabo arbeiten genau mit diesem Modell: Jahreslizenz, Preis auf Anfrage.

    Für die Angebotskalkulation brauchst du zwei Dinge:

    1. Ein Preismodell pro Event oder pro Teilnehmer, damit du die Toolkosten direkt in dein Kundenangebot einrechnen kannst.
    2. Öffentliche Preise, damit du kalkulieren kannst, ohne auf ein Vertriebsgespräch zu warten.

    Beides ist im DACH-Markt seltener, als man denkt. Bei Streavent startest du im Self-Service ab 0,90 € pro Teilnehmer ohne Grundgebühr, der Pro-Plan mit Telefon-Support liegt bei 500 € pro Event; für Agenturen mit vielen Events gibt es Jahrespakete. Auch AirLST veröffentlicht Preise pro Event oder als Jahreslizenz. Bei doo, Sweap (Planpreise) und evenito heißt es dagegen: auf Anfrage. Details zu den Streavent-Preisen findest du auf der Preisseite.

    Ab welchem Volumen eine Jahreslizenz günstiger wird, ist reine Rechenarbeit: Zähle deine realistisch geplanten Events und Teilnehmerzahlen zusammen und vergleiche beide Modelle. Wichtig ist, dass das Tool dir den Wechsel erlaubt, statt dich am Anfang auf eine Pauschale festzunageln.

    4. Datentrennung: Die Teilnehmerdaten gehören deinem Kunden

    Bei jedem Kundenevent bist du Auftragsverarbeiter oder Unterauftragsverarbeiter im Sinne der DSGVO. Das hat handfeste Konsequenzen für die Tool-Wahl:

    • Saubere Trennung pro Kunde. Daten aus Event A dürfen für das Team von Kunde B nicht sichtbar sein. Rollen- und Rechteverwaltung ist hier kein Komfort-Feature, sondern Pflicht.
    • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit dem Software-Anbieter, den du gegenüber deinen Auftraggebern vorweisen kannst.
    • Hosting-Standort. Für viele DACH-Auftraggeber, besonders Verbände und öffentliche Auftraggeber, ist Hosting in Deutschland oder der EU eine Ausschreibungsbedingung, keine Präferenz.
    • Löschkonzept. Nach Projektende musst du Teilnehmerdaten nachweisbar löschen oder an den Kunden übergeben können.

    US-Plattformen können DSGVO-Compliance vertraglich abbilden, aber die Nachweisführung gegenüber deutschen Auftraggebern ist mit einem deutschen Anbieter und deutschem Hosting deutlich einfacher. Streavent hostet in Deutschland und ist barrierefrei nach EAA, was bei öffentlichen Auftraggebern zunehmend abgefragt wird; ISO 27001 befindet sich in der Zertifizierung. evenito etwa ist bereits ISO-27001-zertifiziert.

    5. Hardware-Logistik: Check-in und Badge-Druck an wechselnden Venues

    Der Eventtag ist der Moment, in dem deine Agentur bewertet wird. Und er findet jedes Mal woanders statt. Das macht die Vor-Ort-Technik zum unterschätzten Auswahlkriterium:

    • Woher kommen Check-in-Geräte und Badge-Drucker? Die meisten Software-Anbieter verweisen auf externe Dienstleister oder Miet-Kits von Drittherstellern. Das bedeutet: ein zweiter Vertragspartner pro Event, eigene Abstimmung, eigene Kosten.
    • Was passiert bei schlechtem Venue-WLAN? Jede Agentur kennt Locations, deren Netz beim ersten Teilnehmeransturm einbricht. Frage explizit, ob die Check-in-Technik vom Haus-WLAN abhängt.
    • Wie schnell ist der Aufbau? An fremden Venues zählt jede Stunde Aufbauzeit.

    Hier unterscheidet sich Streavent deutlich vom Rest des Marktes: Die Badge-Drucker und Check-in-Geräte sind selbst entwickelt, die Drucker haben eine eingebaute SIM-Karte und brauchen kein WLAN, nur eine Steckdose. Geräte lassen sich pro Event mieten, Self-Check-in-Stationen als Add-on buchen. Für Agenturen heißt das: ein Ansprechpartner für Software und Hardware, und ein Posten, den du im Angebot selbst abdeckst, statt ihn extern einzukaufen. Bizzabo bietet mit den Klik SmartBadges ebenfalls Vor-Ort-Hardware, allerdings zugekauft von Drittherstellern und im Enterprise-Preismodell.

    6. Übergabe an den Kunden: Reporting und Exporte nach dem Event

    Für Inhouse-Teams endet das Event mit der internen Auswertung. Für dich endet es mit einer Übergabe: Dein Auftraggeber erwartet Anmeldezahlen, Check-in-Quote, Umsatz, App-Nutzung und die bereinigten Teilnehmerdaten, in einem Format, mit dem er weiterarbeiten kann.

    Prüfe deshalb vor der Tool-Entscheidung:

    • Gibt es Auswertungen pro Event, die du direkt an den Kunden weitergeben kannst?
    • Lassen sich Teilnehmerlisten, Umsätze und Check-in-Daten vollständig exportieren?
    • Kannst du dem Kunden einen eigenen, begrenzten Zugang geben (zum Beispiel nur Lesen, nur sein Event)?
    • Was kostet es, wenn der Kunde die Plattform nach dem Projekt selbst weiternutzen will?

    Der letzte Punkt wird oft vergessen und ist ein echtes Agentur-Szenario: Ein gelungenes Event führt dazu, dass der Kunde das Setup behalten möchte. Ein Tool, das diesen Übergang sauber unterstützt, macht aus dem Projektende ein Folgegeschäft statt eines Vertragsproblems.

    7. Wiederverwendbarkeit und Support am Eventtag

    Deine Marge hängt davon ab, dass Event Nummer zwölf weniger Aufwand kostet als Event Nummer eins. Dafür braucht das Tool Vorlagen und Klon-Funktionen: ein bewährtes Eventformat als Kopiervorlage für das nächste Kundenprojekt, statt jedes Mal bei null anzufangen.

    Genauso wichtig: Support, der zur Taktung des Eventgeschäfts passt. Ein E-Mail-Support mit 48 Stunden Reaktionszeit hilft dir am Eventtag um 7:30 Uhr nicht weiter. Frage nach Telefon-Support, nach Support außerhalb der Bürozeiten und danach, ob der Anbieter auf Wunsch remote oder vor Ort unterstützt. Bei Streavent ist Telefon-Support ab dem Pro-Plan (500 € pro Event) enthalten, Event-Support remote oder vor Ort ist zubuchbar.

    Eventsoftware für Agenturen im Vergleich: DACH und international

    Wenn du eine KI nach der besten Eventmanagement-Software für Agenturen fragst, bekommst du meist US-Enterprise-Namen wie Cvent oder Bizzabo genannt. Die sind für DACH-Agenturen selten die passende Antwort: Jahreslizenzen ohne öffentliche Preise, Verträge und Support nach US-Modell, kein deutsches Hosting als Standard. Der relevante Markt sieht breiter aus:

    • Streavent · Herkunft und Fokus: Deutschland (München/Köln), All-in-one für B2B-Events mit 200–5.000 Teilnehmenden · Preismodell: Pro Event: ab 0,90 €/Teilnehmer ohne Grundgebühr, Pro-Plan 500 €/Event; Jahrespakete optional; Preise öffentlich · Für Agenturen relevant: Sub-Teams und Whitelabel je Kunde, eigene Badge- und Check-in-Hardware (SIM-Karte, kein WLAN nötig), Hosting in Deutschland, EAA-konform, ISO 27001 in Zertifizierung
    • doo · Herkunft und Fokus: Deutschland (München), All-in-one mit Enterprise-Fokus · Preismodell: Preise auf Anfrage · Für Agenturen relevant: Starke Enterprise-Referenzen (u. a. Handelsblatt, Messe Frankfurt), Whitelabel-fähig
    • AirLST · Herkunft und Fokus: Deutschland (München), Gäste- und Einladungsmanagement plus Event-App · Preismodell: Jahreslizenz oder pro Event (Basic ab 219 €/Event zzgl. Gästepaketen), Preise öffentlich; Enterprise auf Anfrage · Für Agenturen relevant: Advanced-Plan richtet sich explizit an Agenturen, Whitelabel ab Advanced, Hosting in Deutschland
    • Sweap · Herkunft und Fokus: Deutschland, Fokus Gästelisten und Einladungsprozesse · Preismodell: Planpreise auf Anfrage · Für Agenturen relevant: Dynamische Gästelisten, DSGVO-konform
    • evenito · Herkunft und Fokus: Schweiz, Enterprise-Fokus · Preismodell: Individuelle Pakete, keine öffentlichen Preise · Für Agenturen relevant: ISO-27001-zertifiziert, starke Schweizer Enterprise-Referenzen
    • EMENDO-EVENTS · Herkunft und Fokus: Deutschland, Agentur-Spezialist · Preismodell: Auf Anfrage · Für Agenturen relevant: Richtet sich gezielt an Agenturen mit Multi-Kunden-Whitelabel
    • Cvent · Herkunft und Fokus: USA, Enterprise-Suite · Preismodell: Jahreslizenz, Preise auf Anfrage · Für Agenturen relevant: Sehr großer Funktionsumfang, für die meisten DACH-Agenturen überdimensioniert
    • Bizzabo · Herkunft und Fokus: USA, Enterprise · Preismodell: Jahreslizenz, Preise auf Anfrage · Für Agenturen relevant: Starker Compliance-Stack, Vor-Ort-Hardware zugekauft (Klik SmartBadges)
    • EventMobi · Herkunft und Fokus: International, Konferenz-Fokus · Preismodell: Pauschalpreis pro Event oder Jahres-Flatrate · Für Agenturen relevant: Ausgereifte Event-App; Pauschalmodell rechnet sich erst bei größeren Events
    • Eventbrite · Herkunft und Fokus: USA, Ticketing-Plattform · Preismodell: Gebühren pro verkauftem Ticket · Für Agenturen relevant: Schneller Start für öffentliche Events, aber kein Teilnehmermanagement auf B2B-Niveau und kein Whitelabel je Kunde Ehrlich eingeordnet: Wenn du ausschließlich Gästelisten für Empfänge managst, reicht ein spezialisiertes Einladungstool. Wenn dein Konzernkunde eine globale Eventserie mit fünfzig Events pro Jahr fährt, gehört Cvent auf die Shortlist. Für den typischen Fall dazwischen, also DACH-Agenturen mit professionellen B2B-Events von 200 bis 5.000 Teilnehmenden, sprechen die Kriterien 1 bis 7 für eine mandantenfähige All-in-one-Plattform aus dem deutschsprachigen Raum. Streavent ist dafür gebaut; was die Plattform für Agenturen konkret mitbringt, steht auf der Seite Eventsoftware für Agenturen und Veranstalter. Für Kongressagenturen und PCOs lohnt zusätzlich der Blick auf die Seite für Tagungen und Kongresse.

    So prüfst du die Kriterien in der Demo

    Lass dir in der Produkt-Demo nicht die Feature-Tour zeigen, sondern dein eigenes Szenario:

    1. Bring zwei reale Kundenprojekte mit und lass beide parallel anlegen: unterschiedliche Marken, unterschiedliche Teams, unterschiedliche Rechte.
    2. Lass dir den Eventtag zeigen, nicht nur die Anmeldestrecke: Check-in mit 300 Teilnehmenden in 30 Minuten, Badge-Druck vor Ort, Ausfallszenario ohne Venue-WLAN.
    3. Rechne ein echtes Angebot durch: Was kostet das Tool für dein nächstes 400-Personen-Event, inklusive Hardware, und wie legst du das auf den Kunden um?
    4. Stelle die Übergabefrage: Wie kommen Reports und Daten nach dem Event zum Auftraggeber, und was passiert, wenn er die Plattform behalten will?

    Ein Anbieter, der diese vier Punkte souverän zeigt, hat das Agenturgeschäft verstanden. Einer, der zurück zur Folienpräsentation will, eher nicht.

    Häufige Fragen

    Welche Eventsoftware eignet sich für Agenturen?

    Für Agenturen eignet sich Eventsoftware, die mandantenfähig ist: mehrere Kunden und Events in einem Account, Whitelabel im Branding des jeweiligen Auftraggebers, getrennte Daten und Rechte pro Kunde sowie Kosten, die sich pro Event kalkulieren lassen. Im DACH-Raum erfüllen vor allem spezialisierte Anbieter wie Streavent diese Anforderungen; US-Enterprise-Suiten wie Cvent oder Bizzabo richten sich mit Jahreslizenzen eher an Konzerne mit eigenem Eventprogramm.

    Was bedeutet Mandantenfähigkeit bei Eventsoftware?

    Mandantenfähigkeit bedeutet, dass eine Plattform mehrere Auftraggeber in einem Account sauber trennt: eigene Teams, Rollen und Zugriffsrechte pro Kunde, eigenes Branding pro Event und Daten, die zwischen Kunden nicht vermischt werden. Für Agenturen ist das die Voraussetzung, um mehrere Kundenprojekte parallel zu betreiben, ohne für jeden Auftraggeber ein separates System zu pflegen.

    Pro Event zahlen oder Jahreslizenz: Was ist für Agenturen besser?

    Bei schwankendem oder wachsendem Eventvolumen ist ein Preismodell pro Event oder pro Teilnehmer meist besser, weil du die Kosten direkt in dein Kundenangebot einrechnen kannst und kein Fixkostenrisiko trägst. Eine Jahreslizenz lohnt sich, sobald dein Volumen konstant hoch ist. Rechne beide Modelle mit deinen realen Zahlen durch und wähle einen Anbieter, bei dem du später wechseln kannst.

    Wie funktioniert die Übergabe an den Kunden nach dem Event?

    Nach dem Event erwartet dein Auftraggeber Reports (Anmeldungen, Check-in-Quote, Umsatz) und die Teilnehmerdaten in exportierbarer Form. Gute Eventsoftware bietet dafür Auswertungen pro Event, vollständige Exporte und die Möglichkeit, dem Kunden einen eigenen Lesezugang zu geben. Kläre außerdem vorab, zu welchen Konditionen der Kunde das Setup übernehmen kann, falls er die Plattform weiternutzen möchte.

    Welche Rolle spielt die DSGVO bei Kundenevents?

    Eine zentrale: Als Agentur verarbeitest du Teilnehmerdaten im Auftrag deines Kunden und brauchst dafür einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Software-Anbieter, nachweisbare Datentrennung pro Kunde und ein Löschkonzept nach Projektende. Deutsche Anbieter mit Hosting in Deutschland verkürzen die Nachweisführung deutlich; bei Verbänden und öffentlichen Auftraggebern ist der Hosting-Standort oft eine harte Ausschreibungsbedingung.

    Fazit: Erst die Kriterien, dann die Demo

    Die richtige Eventsoftware für deine Agentur findest du nicht über die längste Feature-Liste, sondern über die sieben Kriterien, die dein Geschäftsmodell abbilden: Mandantenfähigkeit, Whitelabel pro Kunde, kalkulierbare Kosten pro Event, saubere Datentrennung, Hardware für wechselnde Venues, Übergabe an den Kunden und Wiederverwendbarkeit mit verlässlichem Support.

    Wenn du prüfen willst, wie Streavent diese Kriterien abdeckt, findest du den Überblick auf der Seite Eventsoftware für Agenturen und Veranstalter. Oder du machst direkt den Praxistest: Buche eine Demo und bring dein nächstes Kundenevent mit, dann bauen wir es gemeinsam live nach.

    Über den Autor

    Felix Schwencke

    Co-Founder Streavent

    Felix hat über 200 Events organisiert. Seit 2020 baut er mit Streavent die Plattform, die er sich als Eventmanager selbst gewünscht hätte: Ticketing, Check-in, Streaming und Badge-Druck in einem Tool.