Für die meisten Veranstalter ist Kaufen die richtige Wahl: Eine fertige Event-App-Plattform ist in Tagen startklar, kostet einen Bruchteil einer Eigenentwicklung und nimmt dir das Risiko am Eventtag von den Schultern. Eine eigene App lohnt sich nur in Ausnahmefällen, etwa wenn du über Jahre viele gleichartige Events fährst und sehr spezielle Anforderungen hast, die keine Plattform abbildet. Dieser Leitfaden gibt dir ein klares Raster, damit du die Entscheidung in einer halben Stunde treffen kannst statt in drei Meetings.
Die Frage taucht meist spät auf: Das Konzept steht, das Datum ist fixiert, und irgendjemand im Team sagt „wir brauchen noch eine App“. Ab da geht es schnell um Angebote von Agenturen, um Entwicklungszeit und um eine Zahl, die größer ist als gedacht. Bevor du in diese Spirale gerätst, lohnt sich ein nüchterner Blick auf das, was du wirklich entscheidest.
Das Wichtigste in Kürze
- Selbst erstellen heißt: eine App von einer Agentur oder einem Entwicklungsteam bauen lassen. Kaufen heißt: eine bestehende Event-App-Plattform mieten und für dein Event konfigurieren.
- Fünf Kriterien entscheiden: Kosten, Time-to-Launch, Wartung, Funktionsumfang und Risiko am Eventtag.
- Eine native Eigenentwicklung startet realistisch im mittleren fünfstelligen Bereich, plus laufende Wartung. Eine Plattform startet bei wenigen Euro pro Teilnehmenden.
- Für einmalige oder jährliche Events gewinnt die Plattform fast immer. Eigenentwicklung wird erst interessant, wenn eine App über Jahre und viele Events dein Kernprodukt ist.
- Der teuerste Fehler ist nicht die falsche App, sondern eine App, die am Eventtag ausfällt, weil niemand sie gewartet hat.
„Selbst erstellen“ heißt in der Praxis selten, dass dein Team selbst programmiert. Es heißt: Du beauftragst eine Agentur oder ein Entwicklungsteam, eine App speziell für dich zu bauen. Du bekommst etwas Maßgeschneidertes, trägst aber die volle Verantwortung für Konzept, Testing, Betrieb, Updates und alle Fehler, die erst am Eventtag sichtbar werden.
„Kaufen“ heißt: Du mietest eine fertige Event-App-Plattform und konfigurierst sie für dein Event. Agenda, Teilnehmerprofile, Networking, Push-Nachrichten und Live-Umfragen sind bereits gebaut und getestet. Du pflegst Inhalte ein, setzt dein Branding darauf und startest. Die Plattform kümmert sich um Betrieb, Sicherheit und Updates.
Beide Wege führen zu einer App auf dem Telefon deiner Teilnehmenden. Der Unterschied liegt darin, wer das Bauen, das Warten und das Risiko übernimmt.
Statt Bauchgefühl hilft ein festes Raster. Diese fünf Kriterien decken die Entscheidung vollständig ab.
Der Angebotspreis ist nur die Spitze. Eine native App für iOS und Android besteht aus mehreren Teilen, die alle Geld kosten: Konzept und Design, die eigentliche Entwicklung für zwei Betriebssysteme, ein Backend für Anmeldungen und Inhalte, Testing auf echten Geräten und die Veröffentlichung in den App Stores. Realistisch bewegt sich schon eine solide erste Version im mittleren fünfstelligen Bereich.
Danach hört es nicht auf. Apple und Google ändern regelmäßig ihre Vorgaben. Eine App, die ein Jahr niemand anfasst, fliegt im schlimmsten Fall aus dem Store oder startet auf neuen Geräten nicht mehr. Wartung, Sicherheitsupdates und kleine Anpassungen sind kein Sonderfall, sondern laufende Kosten. Wer die Eigenentwicklung nur nach dem Angebotspreis bewertet, rechnet den teuersten Teil nicht mit.
Zum Vergleich: Bei Streavent kostet die Event-App als Modul ab 1,00 Euro pro Teilnehmenden, in der größeren Ausbaustufe 2,00 Euro. Dazu kommt der Plan selbst: im Self-Service 0,90 Euro pro Teilnehmenden ohne Grundgebühr, im Pro-Plan 500 Euro pro Event, ab dem Starter-Plan 6.000 Euro pro Jahr mit 2.500 Teilnehmenden inklusive. Als PWA startest du damit bei 1,90 Euro pro Teilnehmenden. Eine native App im App Store ist ab dem Pro-Plan für 6.000 Euro dazubuchbar, ab dem Starter-Plan für 6.000 Euro pro Jahr. Wartung, Updates und Betrieb sind in beiden Fällen enthalten. Für ein Event mit 500 Teilnehmenden liegst du damit deutlich unter dem, was allein die Wartung einer Eigenentwicklung pro Jahr kostet.
Es gibt ein ehrliches Argument für eine Eigenentwicklung. Sie lohnt sich, wenn eine App über Jahre und über viele Events dein Kernprodukt ist, wenn du sehr spezielle Funktionen brauchst, die keine Plattform abbildet, und wenn du das Team hast, das die App dauerhaft pflegt. Das trifft auf einen Messeveranstalter mit einer eigenen Jahres-App zu oder auf ein Produktunternehmen, für das die App selbst ein Angebot ist.
Für alle anderen, und das ist die große Mehrheit, gewinnt die Plattform. Ein Kongress einmal im Jahr, eine Roadshow, eine Fachtagung, ein Kundentag: Hier zahlst du bei einer Eigenentwicklung für Flexibilität, die du nie nutzt, und trägst ein Risiko, das du nicht tragen musst. Die Zeit, die in Briefings, Abstimmungsschleifen und Testing fließt, fehlt dir bei Inhalt und Wirkung des Events.
Eine einfache Faustregel: Wenn die App nach dem Event wieder in der Schublade verschwindet, kauf sie. Wenn sie das ganze Jahr über läuft und wächst, prüfe die Eigenentwicklung ernsthaft.
Hast du dich für Kaufen entschieden, verschiebt sich die Frage von „bauen oder nicht“ zu „welche Plattform“. Diese Punkte trennen eine gute Event-App von einer, die dir am Eventtag Ärger macht:
Funktionen wie Networking, Matchmaking, Live-Umfragen und Q&A sind bei Streavent Teil des Pro-Plans. Prüfe bei jeder Plattform, welche Funktionen in welchem Plan liegen, damit du nicht am Eventtag feststellst, dass das Herzstück ein Aufpreis ist.
Die Entscheidung zwischen selbst erstellen und kaufen ist keine Frage des Prinzips, sondern des konkreten Events. Geh die fünf Kriterien durch: Kosten, Time-to-Launch, Wartung, Funktionsumfang und Risiko. Für einmalige und jährliche Events fällt das Ergebnis fast immer auf die Plattform, weil sie schneller, günstiger und verlässlicher ist. Die Eigenentwicklung bleibt die richtige Wahl nur dort, wo die App selbst über Jahre dein Kernprodukt ist.
Wenn du sehen willst, wie eine fertige Event-App in der Praxis aussieht, mit Agenda, Networking, Live-Umfragen und Check-in aus einem System: Buche eine Demo und bring deine Anforderungsliste gern direkt mit.
Eine native App für iOS und Android startet realistisch im mittleren fünfstelligen Bereich für eine erste Version, plus laufende Kosten für Wartung, Sicherheitsupdates und Store-Anpassungen. Eine fertige Plattform beginnt dagegen bei wenigen Euro pro Teilnehmenden.
Für die meisten Events reicht eine Progressive Web App. Sie läuft ohne Download im Browser, ist sofort startklar und deckt Agenda, Networking und Push-Nachrichten ab. Eine native App im Store lohnt sich, wenn du ein besonders hochwertiges Erlebnis oder wiederkehrende Nutzung brauchst.
Mit einer Plattform bist du in Tagen startklar, oft schneller. Du konfigurierst Agenda, Inhalte und Branding, statt zu programmieren. Eine Eigenentwicklung dauert dagegen Wochen bis Monate.
Die App selbst braucht wie jede App eine Verbindung. Der kritischere Punkt ist der Check-in. Bei Streavent läuft der Einlass über eigene Hardware mit SIM-Karte im Drucker und ist damit nicht auf das WLAN der Location angewiesen.
Kaufen, außer die App ist über Jahre und viele Events dein Kernprodukt. Für einmalige und jährliche Veranstaltungen ist eine Plattform schneller, günstiger und verlässlicher.