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Einlasssystem für Veranstaltungen: Einlassmanagement-Software nach Kriterien vergleichen

July 15, 2026 · 12 min · Von Felix Schwencke
Zuletzt aktualisiert: November 4, 2026
Einlasssystem für Veranstaltungen: Einlassmanagement-Software nach Kriterien vergleichen

Einlassmanagement-Software im Vergleich: Check-in-App, Ticketing mit Scan-App, Spezialist oder All-in-One. Und welches Einlasssystem zu deinem Event passt.

Inhalt

    Das richtige Einlasssystem für deine Veranstaltung hängt von drei Faktoren ab: Teilnehmerzahl, Event-Typ und die Frage, ob du eigene Geräte nutzt oder welche brauchst. Für B2B-Events ab 200 Teilnehmenden ist eine Check-in-App mit QR-Code-Scan und Badge-Druck am Einlass der Standard. Welche Einlassmanagement-Software das gut löst, hängt vor allem vom Anbieter dahinter ab: Wer führt die Teilnehmerliste, wer stellt Geräte und Drucker, und was passiert am Eingang, wenn das WLAN ausfällt?

    Stell dir vor: Es ist 8:47 Uhr, dein Verbandskongress beginnt um 9:00 Uhr, und 340 Teilnehmende stehen vor der Tür. Dein Team sucht in Excel-Listen nach Namen, der Drucker für die Namensschilder steht in einem anderen Raum, und das WLAN des Tagungshotels ist ausgefallen. Für Eventmanager ohne digitales Einlasssystem ist das ein ganz normaler Morgen.

    Dieser Artikel hilft dir bei der Wahl: welches System zu welchem Event passt, was du über Hardware wissen musst, was die DSGVO beim Check-in verlangt und wie sich die Anbieter von Einlassmanagement-Software nach Kriterien unterscheiden. Wie du den Einlass selbst planst, von der Anmeldung bis zur Auswertung, zeigt unser Leitfaden zum Einlassmanagement. Was Streavent am Eingang leistet, findest du auf der Seite zur Einlassmanagement-Software von Streavent.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein digitales Einlasssystem ersetzt die Papierliste: Beim Scan des QR-Codes sieht dein Team sofort, ob jemand angemeldet ist und welche Ticket-Kategorie er hat.
    • Ob Smartphone-App, Handscanner, Tablet-Station mit Drucker oder Self-Check-in-Kiosk passt, hängt vor allem von der Teilnehmerzahl und deinem Personal ab.
    • Die Anbieter von Einlassmanagement-Software lassen sich in vier Gruppen einteilen: reine Check-in-Apps, Ticketing-Plattformen mit Scan-App, Spezialisten für Check-in und Badge-Druck sowie All-in-One-Eventsoftware. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wer die Teilnehmerliste führt und wer die Hardware stellt.
    • Für B2B-Events ab 200 Teilnehmenden lohnt sich der Badge-Druck am Einlass, weil vorgedruckte Namensschilder bei kurzfristigen Absagen und Nachmeldungen nicht mehr stimmen.
    • Verbände und Kongressorganisatoren brauchen zusätzlich den Check-in pro Session, Zertifikate aus den Teilnahmedaten und einen Auftragsverarbeitungsvertrag.

    Was ist ein Einlasssystem für Veranstaltungen?

    Ein Einlasssystem für Veranstaltungen ist eine Software- oder Hardware-Lösung, die den Prozess des Einlasses von Teilnehmenden digitalisiert: von der Identifikation am Eingang über die Validierung der Anmeldung bis hin zur Ausgabe eines Namensschildes und der Erfassung im Echtzeit-Dashboard.

    Moderne Einlasssysteme ersetzen die Papierliste und den handschriftlichen Haken hinter dem Namen. Sie scannen QR-Codes aus Bestätigungs-E-Mails, zeigen dem Check-in-Team sofort, ob der Gast registriert und bezahlt ist, und drucken auf Wunsch direkt ein personalisiertes Badge. Das Ergebnis: kürzere Wartezeiten am Eingang und keine Fehler durch unleserliche Handschrift.

    Der Begriff umfasst dabei mehrere verwandte Konzepte, die in der Praxis oft synonym verwendet werden:

    • Einlassmanagement: Der Gesamtprozess rund um den Einlass, inklusive Planung, Personal und Systemwahl.
    • Einlasskontrolle: Die konkrete Überprüfung am Eingang, ob eine Person Zutritt hat.
    • Check-in Software Event / Einlassmanagement App: Die Software-Schicht, die auf Smartphones, Tablets oder dedizierten Scannern läuft.
    • Akkreditierung Event: Spezifisch für Kongresse und Fachveranstaltungen, wo Zutritt nach Kategorie (Delegierter, Referent, Presse, VIP) differenziert wird.

    Alle vier Begriffe beschreiben Teile desselben Prozesses. Für diesen Artikel verwenden wir "Einlasssystem" als Oberbegriff.

    Wie ein digitales Einlasssystem in der Praxis funktioniert

    Der Ablauf ist in allen modernen Systemen ähnlich:

    1. Anmeldung: Der Teilnehmende registriert sich über dein Event-Portal oder Ticketing-System.
    2. Bestätigung mit QR-Code: Automatischer Versand einer Bestätigungs-E-Mail mit einem einmaligen QR-Code.
    3. Scan am Einlass: Das Check-in-Team scannt den QR-Code mit Smartphone, Tablet oder dediziertem Barcode-Scanner.
    4. Validierung in Echtzeit: Das System prüft sofort: Ist die Person registriert? Welche Ticket-Kategorie? VIP, Referent oder Standard?
    5. Badge-Druck on demand: Optional druckt der integrierte Drucker direkt ein personalisiertes Namensschild.
    6. Echtzeit-Dashboard: Gleichzeitig aktualisiert sich das Check-in-Dashboard für das Event-Team: Wie viele sind schon da? Wie viele fehlen noch? Wer hat welche Session besucht?

    Der entscheidende Unterschied zu manuellen Prozessen: Scan, Prüfung und Badge-Druck erledigt eine Station in einem Schritt, ohne dass jemand in einer Liste sucht. Bei 300 Teilnehmenden, die in 20 Minuten ankommen, trennt genau das den geordneten Empfang von der Warteschlange bis zur Straße.

    Wie die Anmeldung der Teilnehmenden im Vorfeld aussieht und wie sie sich nahtlos mit dem Check-in verbindet, zeigt die Event-Registrierung und Anmeldung bei Streavent.

    Welches Einlasssystem passt zu welcher Veranstaltung?

    Hier liegt der größte blinde Fleck in den meisten Vergleichen: Niemand erklärt, wann welches System das richtige ist. Alle schreiben über Vorteile, niemand hilft bei der konkreten Wahl. Das ändern wir jetzt.

    Kleine Events bis 100 Teilnehmende: Smartphone-App reicht

    Für Workshops, interne Meetings oder Kundenevents unter 100 Teilnehmenden ist eine einfache Check-in-App auf dem Smartphone oder Tablet die pragmatische Wahl. Das Team braucht kein separates Gerät, kein dediziertes Netzwerk, keine Hardware-Logistik.

    Was du brauchst: eine App, die QR-Codes scannt und eine aktuelle Teilnehmerliste anzeigt. Badge-Druck ist bei dieser Größe oft nicht nötig, vorgedruckte Namensschilder funktionieren hier noch.

    Vorsicht: Wenn dein kleines Event zu einem jährlichen Format mit wachsender Teilnehmerzahl wird, lohnt sich von Anfang an eine skalierbare Plattform, statt später zu migrieren.

    Mittlere Events: 100 bis 500 Teilnehmende: integriertes System mit Badge-Druck

    Bei Konferenzen, Verbandstagen, Fach-Seminaren und Corporate Events in diesem Größenbereich wird der Check-in zum kritischen Moment. 200 Teilnehmende, die in 30 Minuten eintreffen: Dann entscheidet die Effizienz des Einlasses über den ersten Eindruck deines Events.

    Was du brauchst:

    • Mehrere parallele Check-in-Stationen (eine Einlassstation pro 75 bis 100 Teilnehmende bei 60-minütigem Einlasszeitraum; je enger das Ankunftsfenster, desto mehr Stationen)
    • QR-Code-Scanning auf dedizierten Tablets oder Handhelds
    • Badge-Druck on demand direkt am Check-in, weil vorgedruckte Namensschilder bei Nicht-Erscheinenden und Last-Minute-Anmeldungen regelmäßig scheitern
    • Echtzeit-Dashboard, das alle Stationen synchronisiert
    • Offline-Fähigkeit für das Szenario "WLAN im Tagungshotel fällt aus"

    Wie Badge-Druck on demand in der Praxis aussieht, was bei der Gestaltung von Namensschildern zählt und welche Drucker-Typen sich für welches Event-Format eignen, erklärt die Streavent-Seite zu Badge Printing und Namensschildern.

    Große Events ab 500 Teilnehmende: Hardware-Setup mit Parallelspuren

    Kongressformate, Verbandsjahrestagungen und Corporate Events mit mehreren hundert bis mehreren tausend Teilnehmenden brauchen ein koordiniertes Hardware-Setup: mehrere Scan-Stationen, dedizierte Drucker, getrennte Einlassspuren nach Ticket-Kategorie (Delegierte, Referenten, VIP, Presse), und ein zentrales Dashboard für die Event-Leitung.

    Hier wird die Hardware-Frage entscheidend. Leihst du Geräte beim Anbieter, bringst du eigene mit, oder ist der Anbieter Hardware-unabhängig und du kümmerst dich selbst?

    Bei dieser Veranstaltungsgröße kannst du ab dem Plan Pro Event Check-in-Geräte, Drucker und Self-Check-in-Kioske direkt bei Streavent leihen. Du brauchst keinen separaten Hardware-Dienstleister: eine Rechnung, ein Ansprechpartner für Software und Geräte.

    Wie Streavent das Check-in-Management konkret umsetzt, welche Geräte bereitstehen und wie Echtzeit-Dashboard und Offline-Modus funktionieren, siehst du auf der Seite zum Einlasssystem mit Badge-Druck.

    Die Hardware-Frage: Was du wirklich brauchst

    Die meisten Vergleiche unterschlagen die Hardware-Diskussion oder verstecken sie im Kleingedruckten. Das ist ein Fehler, weil die Hardware-Entscheidung direkte Auswirkungen auf deinen Aufwand am Veranstaltungstag hat.

    Option 1: Eigenes Smartphone oder Tablet

    Für wen: Kleine Events, Budget-sensible Organisatoren, einmalige Events.

    Vorteil: Kein zusätzlicher Aufwand, keine Mietkosten, sofort einsatzbereit.

    Nachteil: Akku-Laufzeit bei langen Events, kein dedizierter Scan-Winkel, kein integrierter Badge-Drucker. Für Events über 200 Teilnehmende nicht empfehlenswert.

    Option 2: Dedizierter Barcode-Scanner (Handgerät)

    Für wen: Events ab 150 Teilnehmenden, professionelle Scan-Geschwindigkeit gewünscht.

    Vorteil: Schnelleres Scannen als Kamera-App, robustere Hardware für den Dauereinsatz, bessere Ergonomie bei langen Schichten.

    Nachteil: Separates Gerät, muss beschafft oder gemietet werden.

    Option 3: Tablet-Station mit integriertem Drucker

    Für wen: Events ab 200 Teilnehmenden, wo Badge-Druck on demand gebraucht wird.

    Vorteil: Vollständiger Check-in-Workflow an einer Station: Scan, Validierung, Badge-Druck in einem Schritt. Professioneller Eindruck, keine separate Drucker-Logistik.

    Nachteil: Höherer Setup-Aufwand, Platzbedarf, höhere Kosten. Aber: Dieser Mehraufwand amortisiert sich bereits bei 200 Teilnehmenden, wenn du die Alternative berechnest: Mitarbeiter, der manuell Namensschilder heraussucht.

    Option 4: Self-Service-Kiosk

    Für wen: Events mit langen Anreisezeiträumen, wo Teilnehmende den Check-in selbst durchführen sollen.

    Vorteil: Entlastet das Einlass-Team erheblich, skaliert gut bei gleichmäßiger Verteilung der Ankünfte.

    Nachteil: Nicht geeignet für Events bei denen viele Teilnehmer gleichzeitig ankommen, da Kiosk-Durchsatz begrenzt ist.

    Die entscheidende Frage: Stellt dein Anbieter die Hardware selbst, oder organisierst du sie über einen Dienstleister mit eigenem Vertrag? Wie sich die Anbieter darin unterscheiden, zeigt der Vergleich weiter unten. Bei Streavent buchst du Check-in-Geräte, Drucker und Kioske als Module dazu.

    DSGVO und Einlasssystem: Was das konkret bedeutet

    DSGVO-Konformität ist bei nahezu allen Anbietern als Merkmal aufgeführt, aber kaum einer erklärt, was das beim Einlasssystem konkret bedeutet. Für Event Manager, besonders in Verbänden und öffentlichen Institutionen, ist das keine Formalität.

    Was DSGVO beim Check-in konkret heißt:

    Datenverarbeitung auf Servern in Deutschland: Teilnehmerdaten dürfen nicht auf Servern außerhalb der EU verarbeitet werden, es sei denn, es gibt einen gültigen Datenverarbeitungsvertrag mit entsprechenden Garantien. Für Verbände und öffentliche Träger ist "Server in Deutschland" meist die sicherste Anforderung aus den eigenen Datenschutzrichtlinien.

    Keine offene Teilnehmerliste auf allen Geräten: Am Check-in-Counter sehen Mitarbeitende idealerweise nur die Daten, die sie für ihre Funktion brauchen. Suche nach Name, Ticket-Validierung, Badge-Druck. Nicht die vollständige Gästeliste mit E-Mail, Firmenname und Zahlungsstatus für alle sichtbar.

    Zugriffskontrolle nach Rolle: Wer scannt, sieht etwas anderes als wer das Dashboard überwacht, und beides ist getrennt von dem, was die Event-Leitung sieht.

    Datenlöschung nach dem Event: Dein System sollte konfigurierbar sein, was mit Teilnehmerdaten nach dem Event passiert, und dieser Prozess sollte dokumentierbar sein.

    Für Verbände und öffentliche Träger wichtig: Die Anforderungen sind bei euch oft strenger als bei Privatunternehmen. Vor der Systemwahl sollte euer Datenschutzbeauftragter die Datenverarbeitungsvereinbarung des Anbieters geprüft haben.

    Streavent hostet die Plattform in Deutschland und stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag bereit. Für Verbände, Kongresse und öffentliche Einrichtungen ist das ein zentrales Auswahlkriterium.

    Spezifische Anforderungen für Verbände und Kongressorganisatoren

    Für Verbandsmitglieder-Events, wissenschaftliche Kongresse und Jahrestagungen gibt es Anforderungen, die kein Standard-Check-in-Artikel abdeckt. Das ist die Lücke.

    Mehrfach-Sessions-Tracking: Bei mehrtägigen Kongressen oder Kongressen mit parallelen Tracks musst du erfassen, wer welche Session besucht hat. Das ist nicht nur für Reporting relevant, sondern oft Voraussetzung für die Vergabe von CME-Punkten (Fortbildungspunkte in der medizinischen Weiterbildung) oder ähnlichen Nachweisen.

    Automatische Zertifikat-Generierung: Viele Fachkongresse müssen Teilnahmezertifikate ausstellen. Wenn das Check-in-System die Teilnahmedaten erfasst, kann die Zertifikat-Generierung direkt angebunden werden, statt manuell nachgearbeitet zu werden.

    Eigener Einlass für Vortragende und VIPs: Vortragende, Vorstandsmitglieder und VIP-Gäste haben andere Zugangsbereiche und Leistungen. Das Einlasssystem muss das abdecken: mit einer eigenen Check-in-Spur, einer Kategorie, die das System beim Scan erkennt, und einem anderen Namensschild-Layout.

    No-Show-Analyse: Verbände mit Mitgliederveranstaltungen wollen nach dem Event wissen, wer nicht erschienen ist, und zwar in Relation zur Mitgliedskategorie. Das ist wertvolles Datenmaterial für die nächste Jahrestagungsplanung.

    Wie Streavent für Verbände aufgestellt ist, zeigt die Seite Eventsoftware für Verbände. Willst du sehen, wie das bei deinem Kongress aussieht? Buche eine Demo, dann gehen wir dein Event gemeinsam durch.

    Einlassmanagement-Software im Vergleich: Anbieter nach Kriterien

    Die Anbieter von Einlassmanagement-Software unterscheiden sich weniger in der Scan-App als in dem, was sie rund um die App liefern. Sie lassen sich in vier Gruppen einteilen, und jede Gruppe beantwortet zwei Fragen anders: Woher kommt die Teilnehmerliste? Und wer stellt Geräte und Drucker? Was am Eingang läuft, wenn das Netz ausfällt, klärst du mit jedem Anbieter einzeln.

    • Reine Check-in-Apps laufen auf deinen eigenen Smartphones oder Tablets. Die Teilnehmerliste importierst du vor dem Event, meist als CSV-Datei.
    • Ticketing-Plattformen mit Scan-App verkaufen die Tickets und prüfen sie am Eingang. Die Liste am Einlass ist die aus dem Ticketshop.
    • Spezialisten für Check-in und Badge-Druck liefern Software, Drucker und Geräte für den Eventtag. Die Anmeldung läuft über ein anderes System, aus dem die Liste kommt.
    • All-in-One-Eventsoftware arbeitet bei Einladung, Anmeldung, Ticketing und Check-in mit derselben Teilnehmerliste.
    KriteriumCheck-in-AppTicketing mit Scan-AppSpezialist für Check-in und Badge-DruckAll-in-One-Eventsoftware
    Teilnehmerlisteper Import vor dem Eventaus dem Ticketshop der Plattformper Import oder Schnittstelle aus deinem Anmeldesystemdieselbe Liste wie bei Einladung und Anmeldung
    Namensschild am Einlassmeist nicht, die Schilder druckst du vorabje nach AnbieterKern des Angebotsje nach Anbieter, oft als Modul
    Geräte und Druckerdeine eigenenje nach Anbieter zur Miete oder zum Kaufvom Anbieter geliefertje nach Anbieter selbst geliefert oder über einen Partner
    Passt zukleinen Events ohne Badge-DruckEvents, bei denen der Ticketverkauf im Mittelpunkt stehtEvents, deren Anmeldung schon in einem anderen System läuftVeranstaltern, die Anmeldung und Einlass in einem System wollen

    Drei Anbieter im Vergleich

    Je ein Anbieter aus drei der vier Gruppen, alphabetisch und mit den Angaben von ihren eigenen Websites (Stand: 28.10.2026):

    FredopretixStreavent
    GruppeSpezialist für Check-in und Badge-DruckTicketing-Plattform mit Scan-AppAll-in-One-Eventsoftware
    Namensschild am Einlassja, das ist das Kernangebot; Self-Check-in als Zusatzja, beim Scan mit der App pretixSCANja, als Modul ab dem Plan Pro Event
    Geräte und DruckerDrucker, Namensschilder und Check-in-Hardware im Paket, mit Versandzur Miete oder zum Kauf, beides nur für Unternehmen, Miete nach VerfügbarkeitCheck-in-Geräte, Drucker und Self-Check-in-Kioske als Leihgeräte, ab dem Plan Pro Event
    Ohne Veranstaltungs-WLANDas System kann mit eigener Mobilfunkverbindung geliefert werden.Die App hat einen Offline-Modus und überträgt die Scans, sobald wieder eine Verbindung besteht.Die Check-in-App funktioniert offline; mehrere Geräte gleichen sich online ab. Die Drucker verbinden sich über Mobilfunk (LTE).
    Preisnicht auf der Website, Angebot auf Anfrage2,5 % des Netto-Ticketpreises, höchstens 15 € pro Ticket, keine Grundgebühr; die Einlasskontrolle ist enthaltenSelf Service: keine Grundgebühr, 0,90 € pro Teilnehmer. Pro Event: 500 € pro Event plus 0,90 € pro Teilnehmer; Badge-Druck 1,80 € pro Teilnehmer, abgerechnet werden mindestens 150 Teilnehmende

    In Self Service und Pro Event kommt bei kostenpflichtigen Tickets eine Servicegebühr hinzu: 2 % mit deinem eigenen Stripe-Konto oder 5,5 % bei Zahlung über Streavent.

    Die Drucker von Streavent, Leihgeräte und Self-Check-in-Kioske gibt es erst ab dem Plan Pro Event, nicht im Plan Self Service. Smart Gates für die Zutrittskontrolle gibt es nur auf Anfrage.

    Welche Gruppe zu dir passt, hängt vor allem davon ab, wo deine Teilnehmerliste heute liegt. Läuft die Anmeldung schon über ein anderes System, kannst du bei Streavent auch nur den Check-in nutzen: Der CSV-Import ist in jedem Plan enthalten, ab dem Plan Starter geht das auch über die API. Für Eventbrite und vivenu gibt es eigene Integrationen.

    Drei Kriterien gelten für jede Gruppe:

    • Ohne Internet: Frag nicht nur, ob die App offline scannt, sondern wie sich mehrere Geräte danach abgleichen. Ohne Verbindung weiß ein Gerät nicht, wen ein anderes gerade eingecheckt hat, und dieselbe Person kann zweimal eingecheckt werden.
    • Anbindung: Verbindet sich das System mit deinem CRM oder deiner Mitgliederverwaltung? Sonst gleichst du die Anwesenheit nach dem Event von Hand ab.
    • Preismodell: Zahlst du pro Teilnehmer, pro Event oder pro Jahr? Bei mehreren Events im Jahr lohnt sich oft ein Jahresplan, bei einem einzelnen Event die Abrechnung pro Veranstaltung. Was die Module bei Streavent kosten, siehst du in der Preisübersicht.

    Die Fragen, die du jedem Anbieter vor der Entscheidung stellen solltest, haben wir im Leitfaden zum Einlassmanagement gesammelt.

    FAQ: Häufige Fragen zum Einlasssystem für Veranstaltungen

    Was ist ein Einlasssystem für Veranstaltungen?

    Ein Einlasssystem für Veranstaltungen ist eine Software- und Hardware-Kombination, die den Check-in von Teilnehmenden digitalisiert. Es validiert Anmeldungen über QR-Code-Scanning, zeigt dem Check-in-Team den Zugangsstatus in Echtzeit an und druckt optional Namensschilder on demand. Ziel ist ein schneller, fehlerfreier Einlass ohne Warteschlangen.

    Wie funktioniert das Check-in mit QR-Code bei Events?

    Teilnehmende erhalten nach der Anmeldung eine Bestätigungs-E-Mail mit einem einmaligen QR-Code. Am Eingang scannt das Check-in-Team diesen Code mit Smartphone, Tablet oder dediziertem Scanner. Das System validiert in Sekunden: registriert, bezahlt, Ticket-Kategorie. Bei Integration mit einem Badge-Drucker wird direkt ein Namensschild gedruckt. Das Echtzeit-Dashboard zeigt allen Stationen sofort den aktualisierten Check-in-Status.

    Welches Einlasssystem eignet sich für einen Kongress mit 500 Teilnehmenden?

    Für einen Kongress mit 500 Teilnehmenden empfiehlt sich ein System mit mehreren parallelen Check-in-Stationen (5 bis 7 Stationen bei einem Einlasszeitraum von 60 Minuten, 8 bis 10, wenn die Badges direkt am Scan-Punkt gedruckt werden), integriertem Badge-Druck on demand, Offline-Fähigkeit und einem zentralen Dashboard. Wichtig für Kongress-Formate: Unterstützung für mehrere Ticket-Kategorien (Delegierte, Vortragende, VIP) und idealerweise Mehrfach-Sessions-Tracking, wenn Zertifikate ausgestellt werden müssen.

    Brauche ich Hardware oder reicht eine App auf dem Smartphone?

    Das hängt von der Teilnehmerzahl ab. Bis 100 Teilnehmende reicht eine Smartphone-App. Ab 150 bis 200 Teilnehmenden lohnen sich dedizierte Scanner für schnelleres Scanning. Ab 200 Teilnehmenden mit Badge-Druck-Anforderung brauchst du Tablet-Stationen mit integrierten Druckern. Entscheidend ist die Frage, ob dein Anbieter diese Geräte direkt stellt oder ob du sie extern organisieren musst.

    Welche Einlassmanagement-Software passt zu meinem Event?

    Das hängt davon ab, wo deine Teilnehmerliste liegt und ob du Namensschilder am Einlass druckst. Für ein kleines Event ohne Badge-Druck reicht eine Check-in-App auf deinen eigenen Geräten. Verkaufst du Tickets, prüfen Ticketing-Plattformen sie mit ihrer eigenen Scan-App. Läuft die Anmeldung schon woanders, liefern Spezialisten Software, Drucker und Geräte für den Eventtag. Sollen Einladung, Anmeldung und Einlass über dieselbe Teilnehmerliste laufen, passt eine All-in-One-Eventsoftware.

    Muss ein Einlasssystem DSGVO-konform sein?

    Ja. Teilnehmerdaten (Name, E-Mail, Ticket-Status) sind personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO. Das Einlasssystem muss diese Daten auf DSGVO-konformen Servern verarbeiten (für Verbände und öffentliche Träger: idealerweise Server in Deutschland), Zugriff auf Teilnehmerdaten nach Mitarbeiterfunktion begrenzen und einen Auftragsverarbeitungsvertrag bereitstellen. Frage jeden Anbieter vor der Entscheidung nach dem AVV und dem Hosting-Standort.

    Was passiert, wenn das WLAN am Veranstaltungstag ausfällt?

    Gute Einlasssysteme für Veranstaltungen arbeiten offline. Die Teilnehmerliste wird auf den Scan-Geräten lokal gecacht. Scans werden gespeichert und sobald die Verbindung wiederhergestellt ist automatisch synchronisiert. Frage bei jedem Anbieter konkret nach: Wie lange funktioniert das System offline? Was genau synchronisiert sich nach Wiederverbindung? Das ist keine theoretische Frage, WLAN-Ausfälle in Tagungshotels und historischen Kongresshäusern passieren regelmäßig.

    Fazit: So wählst du das richtige Einlasssystem für Veranstaltungen

    Das richtige Einlasssystem ist kein Produkt-Feature-Vergleich, es ist eine Entscheidung auf Basis deines Event-Typs, deiner Teilnehmerzahl und deiner organisatorischen Anforderungen.

    Die wichtigsten Leitplanken noch einmal zusammengefasst:

    • Bis 100 Teilnehmende: Smartphone-App mit QR-Code-Scanning reicht.
    • 100 bis 500 Teilnehmende: Integrierte Plattform mit Badge-Druck on demand, mehrere parallele Stationen, Offline-Fähigkeit.
    • Ab 500 Teilnehmende: Koordiniertes Hardware-Setup, Geräteausleihe direkt beim Anbieter, Echtzeit-Dashboard für die Event-Leitung, Akkreditierung nach Kategorie.
    • Verbände und Kongresse: Zusätzlich Mehrfach-Sessions-Tracking, Zertifikat-Generierung und DSGVO-Dokumentation mit Hosting in Deutschland.

    Ein gutes Einlasssystem spart nicht nur Zeit am Einlasstag. Es gibt dir und deinem Team die Kapazität zurück, die sonst in Listenarbeit, Badge-Chaos und Nachbearbeitung fließt. Diese Zeit gehört in die Qualität des Events selbst.

    Wenn du sehen willst, wie das für dein nächstes Event aussehen kann, erstelle direkt dein Event in Streavent oder buche eine Demo, um dein Event-Format mit uns durchzugehen.

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    Über den Autor

    Felix Schwencke

    Co-Founder Streavent

    Felix hat über 200 Events organisiert. Seit 2020 baut er mit Streavent die Plattform, die er sich als Eventmanager selbst gewünscht hätte: Ticketing, Check-in, Streaming und Badge-Druck in einem Tool.